Zukunftssichere Infrastruktur
für Stade

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07.05.2020

Über 4.500 Glasfaseranschlüsse für Stade – Spatenstich von Glasfaser Nordwest und Hansestadt Stade

Oldenburg/Stade, 7. Mai 2020
Das Oldenburger Unternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland und EWE, erschließt im Rahmen des umfassenden Glasfaser-Infrastrukturausbaus auch Gebiete in Stade. Mit einem offiziellen Spatenstich eröffnen heute die Glasfaser-Nordwest-Geschäftsführer Christoph Meurer und Oliver Prostak gemeinsam mit Bürgermeister Sönke Hartlef die Tiefbauarbeiten. Der Ausbau der Infrastruktur für knapp 4.540 Haushalte wird etwa zwölf Monate dauern.

Die Hansestadt Stade gehört zu den ersten Ausbaugebieten, die Glasfaser Nordwest erschließt. „Die Hansestadt Stade nimmt in der Region eine wichtige Rolle ein und wir freuen uns, hier bereits heute mit dem Bau des Netzes beginnen zu können“, erklärt Prostak. „Der heutige Ausbaustart in Stade ist ein weiterer wichtiger Schritt nach einer umfassenden Planungsphase und nun können wir die ersten leistungsstarken Glasfaseranschlüsse für unsere Kunden realisieren“, ergänzt Meurer.

Mehr Möglichkeiten schaffen Freiheiten

Glasfaseranschlüsse bis ins Haus und bei Mehrfamilienhäusern bis in die Wohnung sind die Zukunft der Breitbandinfrastruktur. In Stade wird diese bereits in diesem Jahr Realität. Mit der sogenannten „Fiber to the Home“-(FTTH) Technologie ist der Internetzugang praktisch ungebremst. Da komplett auf leistungsschwächere Kupferkabel verzichtet wird, garantieren FTTH-Glasfaserhausanschlüsse sehr hohe und stabile Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s.

Glasfaser Nordwest hat sich das Ziel gesetzt, diese moderne Glasfasertechnologie in unserer Region auszubauen und eine zukunftssichere Infrastruktur zu entwickeln. Ab Vermarktungsstart können Telekom Deutschland und EWE gemeinsam das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen und ihren Kunden leistungsstarke Produkte anbieten. Der Bürger hat die Wahl, von welchem dieser Anbieter er einen Internet-Tarif beziehen möchte und kann seinen neuen Anschluss direkt bei den Partnerunternehmen buchen. Eine Beauftragung bei Glasfaser Nordwest ist somit nicht notwendig. Perspektivisch sollen weitere Telekommunikationsunternehmen das Netz nutzen können, um den Endkunden in den Regionen noch mehr Freiheiten bei der Wahl des Anbieters zu ermöglichen.

“Mit dem neuen Glasfasernetz von Glasfaser Nordwest haben die Staderinnen und Stader eine deutlich schnellere Internetverbindung von zuhause“, so Sönke Hartlef. „Insbesondere in der aktuellen Situation, in der viele im Home-Office arbeiten, aber auch Kinder und Jugendliche aufgrund des Schulausfalls online lernen, zeigt sich, dass ein leistungsstarker Zugang wichtig ist. Das gilt auch für unsere hiesigen Wirtschaftsunternehmen, die eine schnelle Internetverbindung für ihr tägliches Arbeiten dringend benötigen.”

Bauarbeiten starten in mehreren Gebieten in Stade

In Stade wird in drei Gebieten mit dem Bau gestartet (Karten der Ausbaugebiete im Anhang). Ab sofort startet der Ausbau in Teilen Haddorfs. Das Gebiet nördlich der Bockhorner Allee wird fast vollständig erschlossen. Südlich der Bockhorner Alle werden Gebäude im Kornblumenweg, dem Margeritenweg sowie dem Knöterichweg mit Glasfaser versorgt. Das zweite Gebiet umfasst Teile Hohenwedels. In diesem Gebiet wird östlich des Bockhorster Wegs sowie des Oberer Webs ausgebaut. Außerdem wird ein Teil der Straße Am Hohenwedel sowie zahlreiche Seitenstraßen erschlossen. Das dritte Gebiet umfasst große Teile Wiepenkathens nördlich der Alten Dorfstraße sowie ausgewählte Teile südlich dieser Straße. Alle Haushalte im Ausbaugebieten werden frühzeitig informiert.

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, plant Glasfaser Nordwest die Ausbauarbeiten fristgerecht durchzuführen. Als Infrastrukturanbieter nimmt Glasfaser Nordwest eine Schlüsselposition in der Digitalisierung unserer Region ein: „Wir möchten dieser Verantwortung uneingeschränkt nachkommen und werden mit viel Vorsorge und Fürsorge die Bauarbeiten starten. Mögliche Einschränkungen durch die aktuelle Situation versuchen wir bestmöglich abzufedern“, erklärt Christoph Meurer.

Glasfaser Nordwest lädt Anfang Oktober gemeinsam mit Telekom Deutschland und EWE zu einer Informationsveranstaltung in Stade ein, die aufgrund der Versammlungsbeschränkungen voraussichtlich auch digital stattfinden wird. Einladungen und weitere Informationen zu dieser Veranstaltung werden rechtzeitig veröffentlicht. Im direkten Anschluss an diese Veranstaltung beginnt die Vermarktung der neuen Glasfaseranschlüsse von unseren Partnern EWE und Telekom. Auf den Webseiten der beiden Anbieter werden adressgenaue Verfügbarkeitsabfragen möglich sein. Außerdem haben Interessenten hier die Möglichkeit, Bestellungen für die neuen Anschlüsse sofort aufzugeben.

Über Glasfaser Nordwest

Als innovativer Infrastruktur-Dienstleister im FTTH-Ausbau ist Glasfaser Nordwest als Joint Venture von Deutsche Telekom und EWE aktiv. Insgesamt wird das Unternehmen in den kommenden Jahren über zwei Milliarden Euro in einen großflächigen Glasfaserausbau im Nordwesten investieren. Dieses innovative Netz sorgt für bessere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für mehr Lebensqualität in der Region.

Glasfaser Nordwest stellt seine Netze allen Anbietern diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung. Somit können sich Bürger frei entscheiden, welchen Anbieter sie wählen. Für Mehrfamilienhausbesitzer, Verwalter und Wohnungswirtschaften bietet Glasfaser Nordwest zudem Gebäudeinfrastrukturen zu günstigen Konditionen an. Weitere Informationen finden Sie unter www.glasfaser-nordwest.de

Anhang

Abbildung 1 Glasfaser Nordwest FTTH-Ausbaugbiet 1 in Stade Haddorf

Abbildung 2 Glasfaser Nordwest FTTH-Ausbaugbiet 2 in Stade Hohenwedel

Abbildung 3 Glasfaser Nordwest FTTH-Ausbaugbiet 3 in Stade Wiepenkathen