Vechta: Bauarbeiten für über 4.500
moderne Glasfaseranschlüsse starten

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15.07.2020

Spatenstich in Vechta: Bauarbeiten für über 4.500 moderne Glasfaseranschlüsse starten

  • Glasfaser Nordwest beginnt Mitte Juli mit dem Bau von über 4.500 Glasfaseranschlüssen in Vechta.

  • Das neue Netz wird bereits Mitte 2021 fertiggestellt sein und soll Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s ermöglichen.

  • Nächstes Jahr beginnt eine zusätzliche Ausbaustufe mit fast 4.700 weiteren Anschlüssen.

Das Infrastrukturunternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, hat heute gemeinsam mit der Stadt Vechta die Bauarbeiten für ein neues Glasfasernetz eröffnet. Mit einem symbolischen Spatenstich haben heute die Glasfaser Nordwest-Geschäftsführer Oliver Prostak und Christoph Meurer gemeinsam mit Vechtas Bürgermeister Kristian Kater und Vertretern der Vechtaer Ratsfraktionen die Bauarbeiten für ein neues Breitbandnetz eröffnet. Das Infrastrukturprojekt in Vechta ist eines der größten seiner Art und soll im ersten Schritt über 4.500 Haushalte und Unternehmensstandorte mit moderner Glasfaser versorgen.

Christoph Meurer, Geschäftsführer Glasfaser Nordwest: „Für uns ist der Glasfaserausbau in Vechta ein ausgesprochen wichtiges Projekt. Die Stadt nimmt in unserer Region als Wirtschaftsstandort und beliebter Wohnort eine wichtige Rolle ein. Mitten im Städtedreieck zwischen Oldenburg, Bremen und Osnabrück befindet sich Vechta außerdem im Herzen unseres Ausbaugebietes. Mit unserer neuen Glasfaserinfrastruktur möchten wir nun einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Stadt leisten. Das Netz wird ausgesprochen leistungsstark und stabil sein – so können wir ein großes Stück Zukunftssicherheit für die städtische Digitalinfrastruktur ermöglichen.“

Infrastrukturausbau mit einer starken Partnerschaft

Kristian Kater, Bürgermeister der Stadt Vechta: „Wir freuen uns, dass die erste Ausbaustufe jetzt zeitig startet. Viele Häuser und Wohnungen werden damit an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen. Für Vechta ist das ein wichtiger Schritt hin zur digitalen Infrastruktur der Zukunft. Wir arbeiten gemeinsam mit den Versorgern daran, den Breitbandausbau zügig voranzubringen, und setzen den Rahmen für die Ausbauarbeiten. Die Investition der Glasfaser Nordwest begrüßen wir sehr. Davon profitieren schon in der ersten Ausbaustufe viele Vechtaerinnen und Vechtaer.“

Vechta gehört zu einem der ersten Ausbaugebiete von Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wird in der Stadt Vechta in einer ersten Ausbaustufe über 4.500 Haushalte mit modernen FTTH Glasfaseranschlüssen versorgen. Das Ausbaugebiet der ersten Stufe umfasst einen großen Teil von Vechta West und Vechta Nord (auf der Karte dunkelorange). Auch ein Teil der nördlichen Innenstadt wird an das neue Netz angebunden. Das Besondere: Das Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern. Somit werden die Vechtaer in dem Ausbaugebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s surfen können.

Im nächsten Jahr wird Glasfaser Nordwest in einer zweiten Ausbaustufe fast 4.700 weitere Glasfaseranschlüsse in Vechta ausbauen (auf der Karte hellorange). Das Folgeprojekt wird im Süden Vechtas sowie im Nordosten der Stadt weitergeführt. Weitere Informationen zum Baubeginn und der Vermarktungsphase wird Glasfaser Nordwest zeitnah bekanntgeben.

Oliver Prostak, Geschäftsführer Glasfaser Nordwest: „Bei dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur konzentrieren wir uns ausschließlich auf eine moderne FTTH-Technologie, die sehr hohe Bandbreiten und beste Netzstabilität garantiert. Neben den technischen Vorteilen bringt das neue Netz einen weiteren großen Vorteil mit sich: Glasfaser Nordwest wird das Netz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung stellen. Für die Bürger von Vechta bedeutet dies, dass sie sich bei neuen Anschlüssen zwischen verschiedenen Anbietern und Produkten entscheiden können. Zunächst werden unsere Kooperationspartner Telekom Deutschland und EWE unser Netz nutzen. Perspektivisch sollen weitere Anbieter eigene Endkundenprodukte über die Infrastruktur von Glasfaser Nordwest vermarkten.“

Carsten Höfinghoff, Regionalmanager Glasfaser Nordwest: “Wir werden gemeinsam mit unserem Ausbaupartner EWE NETZ dieses neue Gebiet erschließen und möchten bis Mitte 2021 die Bauarbeiten abgeschlossen haben. Ende des Jahres veranstaltet Glasfaser Nordwest eine Bürgerinformationsveranstaltung. Hier werden wir den Anwohnern alle wichtigen Informationen zum Hausanschluss und zu den buchbaren Tarifen unserer Vermarktungspartner geben. Im Anschluss an die Bürgerinformationsveranstaltung können adressgenaue Verfügbarkeitsabfragen durchführt werden. Auch bieten wir dann die Möglichkeit, die neuen Anschlüsse direkt bei unseren Partnern zu beauftragen. Einladungen zu der Informationsveranstaltung werden in dem Ausbaugebiet rechtzeitig von uns verteilt.“

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

Anhang

Abbildung 1 Dunkelorange: Erste Ausbaustufe in 2020; Hellorange: Zweite Ausbaustufe in 2021