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10.02.2021

Glasfaser Nordwest und Stadt Herford kündigen neue Glasfaser-Ausbaugebiete an

3.800 Glasfaseranschlüsse für den Stadtteil Friedenstal

  • Glasfaser Nordwest beginnt im März 2021 mit dem Ausbau eines umfassenden Glasfasernetzes in Herford Friedenstal.

  • Insgesamt werden über 3.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit modernen FTTH-Anschlüssen (Fiber To The Home) versorgt.

  • Das Netz wird bereits Anfang 2022 fertiggestellt sein und Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s ermöglichen.

Oldenburg/Herford, 09. Februar 2021. Die Stadt Herford und Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, haben heute den Ausbau eines umfassenden Glasfaser-Ausbaugebietes angekündigt. Das neue Breitbandnetz wird im Stadtteil Friedenstal ausgebaut und versorgt über 3.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit modernster Glasfasertechnologie bis in die Wohnung.

Bürgermeister Tim Kähler: „Mein Ziel als Bürgermeister ist es, in den nächsten fünf Jahren jeden Herforder Haushalt und jedes Unternehmen im Stadtgebiet mit Glasfaser zu versorgen. Ich freue mich daher sehr, dass es nun los geht. Wir haben Handlungsbedarf und werden den Glasfaserausbau in Herford deshalb mit großen Schritten vorantreiben. Mit Glasfaser Nordwest, einem Joint Venture der Telekom Deutschland GmbH und der EWE AG, haben wir einen seriösen Partner für das erste Projekt. Dieses Ausbaugebiet in Friedenstal ist ein toller Auftakt für die Digitalisierung der Stadt.“

Christoph Meurer, Geschäftsführer bei Glasfaser Nordwest: „Wir freuen uns sehr, dass der Glasfaserausbau in Herford startet. Das neue Netz sorgt für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für noch mehr Lebensqualität in der Region. Das besondere an unserem Netz: Wir stellen es dem gesamten Telekommunikationsmarkt zur Verfügung. Das bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger bei verschiedenen Anbietern einen Glasfaseranschluss bestellen können.“

So funktioniert der Ausbau

Der Ausbau beginnt auf öffentlichem Grund mit dem Verteilnetz. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Deutsche Telekom Technik führt die Bauarbeiten im Auftrag von Glasfaser Nordwest durch. Das Unternehmen ist für die Baukoordination und Baudurchführung zuständig und wird sowohl das Verteilnetz in den Straßenzügen als auch die Hausanschlüsse bauen. Bis Anfang 2022 sollen die Bauarbeiten in den neuen Gebieten abgeschlossen werden.

Hier können Anwohner Ihren Anschluss beauftragen

Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen FTTH-Anschluss zu beauftragen, können sich die Anwohner in den Ausbaugebieten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden: In Herford sind das Telekom Deutschland und EWE. Bei beiden Anbietern können Glasfaseranschlüsse mit bis zu 1.000 Mbit/s bestellt werden.

Im März werden Glasfaser Nordwest und die Stadt Herford zu einem symbolischen Spatenstich einladen und weitere Informationen bekanntgeben. Bis dahin können sich Bürgerinnen und Bürger auf www.glasfaser-nordwest.de über die Ausbauprojekte informieren.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.