Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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11.05.2021

Ausbaustart für 5.000 weitere Glasfaseranschlüsse in Vechta

Glasfaser Nordwest startet heute in Vechta mit den Bauarbeiten für über 5.000 weitere Glasfaseranschlüsse. Für den symbolischen Spatenstich hat Sascha Zink von Glasfaser Nordwest auf der Baustelle Bürgermeister Kristian Kater begrüßt. Die neuen FTTH-Anschlüsse führen bis in die Wohnungen und Häuser und sollen ab Ende des Jahres bestellbar sein.

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„Unser Ausbaugebiet im Nordwesten Vechtas war eines unserer ersten Projekte nach Unternehmensgründung“, sagt Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik bei Glasfaser Nordwest. „Umso mehr freuen wir uns, dass es hier vor Ort nun mit zwei weiteren großen Projekten weitergeht. Diese beiden neuen Ausbaugebiete heben unser Ausbauvolumen in Vechta auf über 9.500 FTTH-Anschlüsse an.“ Auch Bürgermeister Kristian Kater sieht in dem Projekt einen wichtigen Meilenstein: „Der weitere Ausbau des Glasfasernetzes in Vechta freut mich sehr. Mit den beiden Gebieten ‚Vechta Ost‘ und ‚Vechta Süd‘ können viele weitere Haushalte, Geschäfte und Firmen an das schnellere Netz angeschlossen werden. Der fortschreitende Ausbau ist dabei ein tolles Signal an unsere Bürgerinnen und Bürger. So wird Vechta als Wirtschaftsstandort und Wohnort weiter gestärkt. Wir unterstützen dieses Vorhaben unseres Partners Glasfaser Nordwest natürlich auch weiterhin intensiv im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen.“

Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

Der Ausbaupartner EWE NETZ beginnt ab sofort auf öffentlichem Grund mit dem Bau des Verteilnetzes. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Der größte Knotenpunkt in Vechta bietet eine Kapazität von bis zu 40.000 Glasfaseranschlüssen und ist bereits in Betrieb. Von hier aus werden die Glasfasern bis vor die Grundstücke der Anwohner verlegt – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen. Insgesamt werden in Vechta so über 280 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Dafür sind bis zu 70 Mitarbeiter der Baufirmen gleichzeitig im Einsatz.

Im ersten Ausbaugebiet von Glasfaser Nordwest im Norden der Stadt sind die Ausbauarbeiten mittlerweile sehr weit fortgeschritten. Das Verteilnetz im Straßenbereich ist vollständig verlegt und die ersten Häuser werden nun an dieses Netz angeschlossen. Die neuen Glasfaseranschlüsse sollen dann in den kommenden Wochen in Betrieb gehen. “In den beiden neuen Gebieten dauert es noch etwas, bis die Anwohner ihre FTTH-Anschlüsse bekommen”, erklärt Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest. “Bis Herbst werden zunächst ausschließlich im öffentlichen Bereich das Verteilnetz ausbauen. Im Anschluss werden dann die ersten Kunden ihre neuen Anschlüsse erhalten.”

Mehr Freiheiten bei der Anbieterwahl

Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Internettarife. Um einen der neuen Anschlüsse und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Anwohner an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden: „Hier in Vechta können die Anschlüsse und die passenden Tarife bei EWE oder Telekom bestellt werden“ erklärt Sascha Zink. „Ab Ende 2021 starten unsere Partner mit der Vermarktung und werden die Produkte aktiv bewerben.“

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Auf einer eigenen Gebietsseite gibt es eine interaktive Karte des Ausbaugebietes sowie weitere Informationen zum Ausbau der Hausanschlüsse.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.