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13.08.2021

Breitbandausbau: Hude bekommt 4.600 Glasfaseranschlüsse   

Das von Telekom und EWE gegründete Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest wird in Hude rund 4.600 Haushalte und Unternehmen mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Der Ausbau soll noch Ende August starten. Im Rathaus von Hude wurde heute ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Bürgermeister Holger Lebedinzew und Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik bei Glasfaser Nordwest, haben heute im Rathaus von Hude eine Vereinbarung über den Glasfaserausbau unterzeichnet. Darin werden die wichtigsten Aufgaben und Anforderungen an ein neues Ausbauprojekt aufgeführt, das knapp 4.600 Haushalte und Unternehmen in Hude mit modernen Breitbandanschlüssen versorgen wird. Gemeinsames Interesse besteht darin, den Ausbau besonders schnell und zielführend umzusetzen und so die Digitalisierung der Gemeinde weiter voranzutreiben.

„Die Digitalisierung unserer Region ist nur mit einem umfassenden Glasfasernetz möglich. Diese modernen Breitbandnetze liefern hohe Bandbreiten, die dringend benötigt werden: Homeoffice, Videokonferenzen und Streaming sind nur ein paar Beispiele, die für ständig steigende Datenmengen im Netz sorgen“, erklärt Bürgermeister Holger Lebedinzew. Genau hier wird sich in Hude nun etwas tun. Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von EWE und Telekom, wird ein nahezu flächendeckendes Glasfasernetz in Hude ausbauen. Sascha Zink betont die gute Partnerschaft zwischen Gemeinde und Glasfaser Nordwest: „Die Planungen für dieses neue Ausbauprojekt laufen auf Hochtouren und wir freuen uns, heute einen gemeinsamen Kooperationsvertrag unterzeichnen zu können.“

Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest, erläutert den Ausbau: „Das neue Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern.“ Die sogenannten FTTH-Anschlüsse ermöglichen Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s.

Das Projekt wird in drei Ausbaugebiete aufgeteilt – Nord, Mitte und Süd. Bereits Ende August sollen die ersten Bagger losrollen. Zunächst auf öffentlichem Grund beim Bau des Verteilnetzes. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Mehr Freiheiten bei der Anbieterwahl

Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Glasfasertarife. Um einen der neuen Anschlüsse und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden: In Hude sind das Telekom und EWE. Ende November werden beide Unternehmen mit der Vermarktung starten und die Anschlüsse aktiv bewerben.

Bereits heute können sich Interessenten auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Auf eigenen Gebietsseiten gibt es interaktive Karten der Ausbaugebiete sowie weitere Informationen zum Ausbau der Hausanschlüsse.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.