Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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23.09.2021

Spatenstich für Breitbandnetz: Hude bekommt 4.600 moderne Glasfaseranschlüsse   

Heute startete in Hude mit einem symbolischen Spatenstich der Ausbau eines neuen Glasfasernetzes. Hierfür begrüßte der Glasfaser Nordwest Geschäftsführer Andreas Mayer auf der Baustelle Bürgermeister Holger Lebedinzew. Das Projekt wird rund 4.700 Haushalte und Unternehmen mit modernen Gigabit-Anschlüssen versorgen.

Schnelles Internet ist für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens wichtig. Egal ob Arbeiten im Büro und Homeoffice, Videotelefonie mit Freunden und Familie oder das Streamen von Filmen und Musik. Es wird Bandbreite benötigt! Hude wechselt in Sachen Gigabitnetze nun auf die Überholspur: Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von EWE und Telekom, startet den Ausbau eines umfassenden Glasfasernetzes. Rund 4.700 Haushalte und Unternehmen werden angeschlossen.

„Dieses Breitbandprojekt ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Gemeinde. Glasfasernetze sorgen nicht nur für hohe Bandbreiten, sondern auch echte für digitale Zukunftssicherheit“, freut sich Bürgermeister Lebedinzew. „Mit Glasfaser Nordwest als Joint Venture von EWE und Telekom haben wir zudem einen seriösen und erfahrenen Partner an unserer Seite“, ergänzt er. Roland Arndt, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Hude, freut sich über den großflächigen Ausbau in der Gemeinde: „Ich begrüße den Infrastrukturausbau durch Glasfaser Nordwest sehr, denn dieser wird den Wirtschaftsstandort Hude deutlich stärken.“ Auch Geschäftsführer Andreas Mayer hebt die Vorteile des Netzes hervor: „Wir bauen echte FTTH-Anschlüsse aus. Das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen der Kunden verlegt werden. Dadurch ist das Netz nicht nur besonders schnell, sondern auch sehr stabil und weniger anfällig für Störungen.“

Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

Der Ausbau beginnt ab sofort auf öffentlichem Grund mit dem Bau des Verteilnetzes. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Das Besondere an dem Netz: Es ist frei für alle Anbieter. Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen der neuen Anschlüsse und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwesterklärt: „Hier in Hude können sich die Kunden zwischen EWE und Telekom entscheiden. Beide Partner werden zeitgleich Ende des Jahres mit der Vermarktung der Anschlüsse starten. Wenige Monate später werden sie dann bereits mit Gigabit-Geschwindigkeit surfen können.“

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Dieses wurde in drei Bauabschnitte aufgeteilt: Hude Nord, Mitte und Süd. Auf Projektseiten Gebietsseite gibt es eine interaktive Karte der Ausbaugebiete sowie weitere Informationen zum Ausbau der Hausanschlüsse.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren.

Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.