Pressemitteilung

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27.01.2022

Spatenstich für Breitbandnetz: Aurich bekommt 7.000 moderne Glasfaseranschlüsse

Gute Nachricht für Aurich: Mit einem symbolischen Spatenstich startete heute der Ausbau eines neuen Glasfasernetzes. Hierfür begrüßt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, auf der Baustelle Bürgermeister Horst Feddermann. Im Rahmen dieses Projekts werden rund 7.000 Haushalte und Unternehmen mit modernen Gigabit-Anschlüssen versorgt.

Schnelles Internet ist für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens wichtig. Egal ob beim Arbeiten, der Videotelefonie mit Freunden und Familie oder dem Streamen von Filmen und Musik – es wird Bandbreite benötigt! Aurich wechselt in Sachen Gigabitnetze nun auf die Überholspur: Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von EWE und Telekom, startet den Ausbau eines umfassenden Glasfasernetzes.

Bürgermeister Horst Feddermann freut sich über das Projekt: „Ein leistungsfähiger Internetanschluss ist heute so unverzichtbar wie der Stromanschluss. Gerade das während der Pandemie unverzichtbare Home-Office, hat dies eindrücklich gezeigt. Die Wirtschaft, die Bürgerinnen und Bürger erwarten heute, an ihrem Wohn- beziehungsweise Standort schnelles Internet zur Verfügung zu haben. Das schnelle Internet bringt allen Gewinn – den neu angeschlossenen Unternehmen und Privathaushalten sowie unserer Stadt insgesamt.“

Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, hebt die technischen Vorteile des Netzes wie folgt hervor: „Wir bauen echte FTTH-Anschlüsse aus. Das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen der Kunden verlegt werden. Dadurch ist das Netz nicht nur besonders schnell, sondern auch sehr stabil und weniger anfällig für Störungen. Von Beginn an werden Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download möglich sein. Rein technisch können die verlegten Glasfasern in Zukunft sogar noch deutlich höhere Leistungen liefern!“

In wenigen Schritten zur Glasfaserversorgung

Der Ausbau startet auf öffentlichem Grund und ist für alle Auricher das erste sichtbare Zeichen für den großen Schritt in das Gigabitzeitalter. Mit dem Bau des Verteilnetzes wird eine komplexe Infrastruktur errichtet, die aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten besteht. Die Glasfasern werden zunächst nur in den Straßen verlegt und enden vor den Grundstücken der Anwohner.

Sobald ein Interessent einen Glasfaseranschluss sowie -tarif beauftragt, wird die Immobilie in einem weiteren Arbeitsschritt an das Netz angeschlossen. Die Glasfasern werden dabei in die Leerrohre eingeblasen.

Open Access – ein offenes Netz für alle Anbieter

Das Besondere an dem neu errichteten Netz: Es ist frei für alle Anbieter. Glasfaser Nordwest ist ein reiner Infrastrukturanbieter. Das Unternehmen vermarktet also keine Anschlüsse und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte.

Um einen der neuen Anschlüsse und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. Florian Nierke, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest erklärt: „Hier in Aurich können sich die Kunden zwischen EWE und Telekom entscheiden. Somit haben alle Kunden eine freie Wahl in der Entscheidung eines geeigneten Glasfaser-Tarifes.“

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Dieses wurde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt: Aurich Nord und Aurich Süd / Popens. Auf den Gebietsseite gibt es interaktive Karten der Ausbaugebiete sowie weitere Informationen zu den Baumaßnahmen: https://glasfaser-nordwest.de/gebiete/?_sf_s=aurich.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.