Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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02.02.2022

Das Netz der Zukunft kommt: Glasfaser Nordwest wird 900 Glasfaseranschlüsse in Heeslingen bauen

  • Glasfaser Nordwest startet Anfang April mit dem Bau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund.
  •  Die Vorvermarktung startet am 01.06.2022. Die Glasfaseranschlüsse können über die Vermarktungspartner EWE und Telekom bestellt werden.
  • Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s werden möglich sein.

Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, hat ein umfassendes Glasfaserausbauprojekt in Heeslingen angekündigt. Dabei werden FTTH-Anschlüsse zur Verfügung gestellt. FTTH steht für „Fiber To The Home“ und bedeutet, dass die Glasfaser bis in die Häuser und in die Wohnungen der Anwohner verlegt wird.

Das neue Glasfasernetz bietet im Vergleich zu herkömmlichen Internetnetzen viele Vorteile. Da auf Kupferkabel gänzlich verzichtet wird, ist das neue Netz nicht nur nahezu störungsfrei, sondern liefert über große Entfernungen hinweg verlässliche Internetverbindungen von bis zu 1.000 Mbit/s.

„Mehr als 900 Haushalten und Unternehmensstandorten werden wir in diesem Jahr moderne Glasfaser Anschlüsse zur Verfügung stellen“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Damit werden wir Heeslingen nahezu flächendeckend mit der neuesten Technologie ausstatten. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf schnelles Internet freuen.“

„Wir sind froh und freuen uns über den Ausbau von Glasfaser Nordwest hier in Heeslingen“, so Bürgermeister Frank Braasch und Gemeindedirektor Henning Fricke übereinstimmend. „Gerade zu Zeiten des Homeoffice wie in der derzeitigen Phase der Corona Pandemie, macht deutlich, wie wichtig eine gute digitale Infrastruktur ist. Viele Menschen arbeiten von zu Hause aus und die digitalen Prozesse in unseren mittelständischen Unternehmen nehmen weiter zu. Heeslingen kann so alle Möglichkeiten nutzen, um auch künftig als attraktiver Arbeits- und Wohnort wahrgenommen zu werden. Eine riesige und einmalige Chance für uns hier in Heeslingen. Ich freue mich hierüber einfach riesig und danke Glasfaser Nordwest für dieses Engagement“, so Bürgermeister Frank Braasch abschließend.

Fünf Schritte bis zum FTTH-Anschluss

Im Großen und Ganzen kann der Bandbreitenausbau in fünf Schritte eingeteilt werden. Das Projekt startet zunächst mit einer Planungsphase. Dabei wird das Ausbauprojekt durch die Fachexperten von Glasfaser Nordwest detailliert entwickelt.

Im nächsten Schritt erfolgt der Bau des Verteilnetzes. Diese Tiefbauarbeiten auf öffentlichem Grund starten Anfang April 2022. Von einem zentralen Technikstandort werden unterirdisch Hauptkabel durch Heeslingen bis zu kleineren Knotenpunkten (NVT) verlegt, sodass eine komplexe Infrastruktur ersteht. Die Glasfasern werden so verlegt, dass jedem Grundstück die Möglichkeit einer Anbindung zur Verfügung gestellt wird.

Im dritten Schritt startet die Vermarktung über die Vermarktungspartner. Interessierte können ihren FTTH-Anschluss sowie die dazu passenden Internettarife bei EWE oder Telekom bestellen. Kunden, die sich für einen Breitbandanschluss entscheiden, erhalten im vierten Schritt einen Hausanschluss.

Ist das Netz ausgebaut erfolgt die Inbetriebnahme und Nachverdichtung. Alle Anwohner habe aber auch im Nachhinein die Chance, Glasfaseranschlüsse zu buchen und einbauen zu lassen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.