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28.02.2022

Spatenstich in Hanstedt: Glasfaser Nordwest beginnt mit Bau von 1.800 Glasfaseranschlüssen

Gute Nachrichten für Hanstedt: Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von EWE und Telekom, wird aktiv. Das Unternehmen wird 1.800 Haushalte und Unternehmen mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Für den symbolischen ersten Spatenstich zum Baustart begrüßte Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik bei Glasfaser Nordwest, Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus und den stellvertretenen Bürgermeister der Gemeinde Hanstedt Sven Dierksen auf der Baustelle.

Foto: Christa-Maria Brockmann

Die Anforderungen an Internetverbindungen wachsen stetig. Bandbreiten von 100, 200 oder 300 Mbit/s sind für Viele heute eine Grundvoraussetzung. Glasfasernetze schaffen hier Abhilfe: Sie übertragen Daten in Lichtgeschwindigkeit und werden in Zukunft unverzichtbar sein. In Hanstedt wird diese Technologie nun ausgebaut. „Wir freuen uns, dass es jetzt mit dem Ausbau in Hanstedt losgeht“, erklärt Sascha Zink. „Mit dem Glasfasernetz wollen wir den Ort in Sachen Digitalisierung voranbringen. Das Projekt ist in drei Gebiete aufgeteilt: Nord, Ost und Süd. Insgesamt werden wir 1.800 Glasfaseranschlüsse bauen.“

Auch Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus und der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Hanstedt Sven Dierksen begrüßen das Breitbandprojekt von Glasfaser Nordwest in Hanstedt. Sie unterstützen das Unternehmen in seinem Ansinnen ein zukunftsfähiges Glasfasernetz zu errichten, als einen weiteren wichtigen Baustein für eine flächendeckende Versorgung in der Gemeinde und der Samtgemeinde Hanstedt.

Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

„Beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur konzentrieren wir uns auf echte FTTH-Anschlüsse“, so Sascha Zink. FTTH steht für „Fiber To The Home“ – das bedeutet, dass die Glasfasern bis in jedes Haus und in jede Wohnung gelegt werden.

Die FTTH-Technologie bietet den Vorteil, dass sie sehr hohe Bandbreiten auch über große Entfernungen hinweg nahezu störungsfrei liefert. Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s sind heute schon möglich. Zudem garantiert die Technologie Netzstabilität, was besonders im Hinblick auf Home-Office, Streaming oder Gaming eine große Rolle spielt.

Das Netz der Zukunft wird gebaut

Der Bau des Glasfasernetzes hat bereits vor wenigen Tagen in Hanstedt begonnen. Die Grundlage der neuen digitalen Infrastruktur ist das Verteilnetz, das auf öffentlichem Grund gebaut wird. Ausgehend von einem Hauptverteiler werden die Glasfaserleitungen verlegt. Im Rahmen dieser Tiefbaumaßnahmen entsteht ein komplexes, unterirdisches Netz.

Noch während des Baus des Verteilnetzes werden die Hausanschlüsse vorbereitet. Dabei werden einzelne Glasfaserabzweigungen von den Grundstücken gelegt. Sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss bucht, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Freie Anbieterwahl

Glasfaser Nordwest ist ein reiner Infrastrukturanbieter. Daher verkauft das Unternehmen keine eigenen Glasfaserprodukt an den Endkunden. Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest erläutert: „Gemäß des „Open Access“-Prinzips wird das Netz für alle Telekommunikationsanbieter geöffnet.“ Zunächst sind in Hanstedt Telekom und EWE Vermarktungspartner. Die Vermarktung ist bereits gestartet, sodass Glasfaseranschlüsse und passende Internettarife ab sofort bestellt werden können.

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren: https://glasfaser-nordwest.de/gebiete/?_sf_s=hanstedt.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.