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09.03.2022

Glasfaser Nordwest startet Glasfaserbau in Molbergen und kündigt Erweiterung des Breitbandprojektes in Ermke an

Gute Nachricht für Molbergen: Mit einem symbolischen Spatenstich startete der Ausbau eines neuen Glasfasernetzes. Hierfür begrüßte Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest, auf der Baustelle Bürgermeister Witali Bastian. Im Rahmen dieses Projekts werden rund 1.250 Haushalte und Unternehmen mit modernen Gigabit-Anschlüssen versorgt. Neben den aktuellen Ausbaugebieten in Molbergen wird Glasfaser Nordwest sein Vorhaben auf den Ortsteil „Ermke“ ausdehnen. Hier sollen weitere 230 Glasfaseranschlüsse gebaut werden.

Schnelles Internet ist für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens wichtig. Egal ob beim Arbeiten, der Videotelefonie mit Freunden und Familie oder dem Streamen von Filmen und Musik – es wird Bandbreite benötigt! Molbergen wechselt in Sachen Gigabitnetze nun auf die Überholspur: Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von Telekom und EWE, startet den Ausbau eines umfassenden Glasfasernetzes.

„Wir bauen echte FTTH-Anschlüsse und verzichten auf Kupferkabel. FTTH steht für Fiber To The Home und bedeutet, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen verlegt werden“, erklärt Sascha Zink und hebt die technischen Vorteile des Netzes wie folgt hervor. „Das Netz ist sehr stabil und weniger anfällig für Störungen. Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download sind heute schon möglich. Anwohnerinnen und Anwohner in Molbergen können also bald in Lichtgeschwindigkeit surfen.“

In wenigen Schritten zur Glasfaserversorgung

Der Ausbau in „Molbergen Ost“ und „Molbergen West“ startet auf öffentlichem Grund. Es ist für alle Molberger das erste sichtbare Zeichen für den großen Schritt in das Gigabitzeitalter. Mit dem Bau des Verteilnetzes wird eine komplexe Infrastruktur errichtet, die aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten besteht. Die Glasfasern werden zunächst nur in den Straßen verlegt und enden vor den Grundstücken der Anwohner.

Sobald ein Interessent einen Glasfaseranschluss sowie -tarif beauftragt, wird die Immobilie in einem weiteren Arbeitsschritt an das Netz angeschlossen. Die Glasfasern werden dabei in die Leerrohre eingeblasen.

Ein offenes Netz für alle Anbieter

„Das Besondere an dem neu errichteten Netz: Es ist frei für alle Anbieter“, erläutert Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest. „Wir sind ein reiner Infrastrukturanbieter.“ Das Unternehmen vermarktet also keine Anschlüsse und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte.

Um einen der neuen Anschlüsse und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. In Molbergen sind das EWE und Telekom. Seit dem 01.11.2021 können Glasfaserprodukte bestellt werden.

Glasfaser Nordwest erweitert Bauvorhaben

Neben dem Ausbau in Molbergen Ost und West wird Glasfaser Nordwest sein Breitbandprojekt auch auf Ermke erweitern. In dem Ortsteil sollen weitere 230 Haushalte und Unternehmen an das Netz der Zukunft angeschlossen werden. Die Projekterweiterung befindet sich aktuell in der Planungsphase. Glasfaser Nordwest rechnet jedoch mit einem kurzfristigen Baustart.

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über die zahlreichen Ausbauprojekte informieren. Neben dem aktuellen Status veröffentlicht das Unternehmen hier im Allgemeinen auch regelmäßig weitere Breitbandprojekte: https://glasfaser-nordwest.de/gebiete/.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.