Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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22.03.2022

Glasfaser für Herford: Glasfaser Nordwest erweitert Breitbandprojekt und erschließt Herford Neustädter Feldmark

Glasfaser Nordwest, das von Telekom und EWE gegründete Joint Venture, wird das Glasfasernetz in Herford in diesem Jahr um weitere 5.800 Haushalte und Unternehmensstandorte erweitern. Mit den Ausbauprojekten „Herford Friedenstal“ und „Herford Radewiger-Feldmark“ steigt das Ausbauvolumen durch das neue Gebiet „Herford Neustädter Feldmark“ auf insgesamt 14.000 FTTH-Anschlüsse.

Die rasante Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten in den vergangenen Jahren hat gezeigt, wie wichtig der Ausbau von zukunftsfähigen Breitbandanschlüssen ist. Für Herford gibt es nun gute Nachrichten: Neben den bereits laufenden Glasfaserprojekten wird Glasfaser Nordwest ein weiteres Gebiet mit modernen FTTH-Anschlüssen versorgen. Bereits ab Mai 2022 soll mit dem Bau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund begonnen werden.

Erweiterung der bisherigen Baumaßnahmen

„Wir sind sehr glücklich, dass wir das Glasfasernetz in Herford erweitern. Wir nehmen die Herausforderung, die Digitalisierung im Nordwesten voranzutreiben, an und werden weitere Haushalte und Unternehmensstandorte mit FTTH-Anschlüssen ausstatten“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Die Anwohnerinnen und Anwohner können sich auf Surfen im Internet in Lichtgeschwindigkeit freuen.“

Auch Bürgermeister Tim Kähler freut sich über die Erweiterung der bisherigen Bauprojekte: “Der Glasfaserausbau geht in Herford mit großen Schritten voran und das ist eine sehr gute Nachricht. Wir haben Handlungsbedarf und möchten in den nächsten 4 Jahren jeden Herforder Haushalt und jedes Unternehmen im Stadtgebiet mit Glasfaser versorgen können. Das ist mein Ziel und dem kommen wir dank Glasfaser Nordwest immer näher.“

Der Weg ins Gigabit-Zeitalter

Die Erweiterung des Netzes erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie zuvor. Zunächst startet der Ausbau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Dabei entsteht eine komplexe unterirdische Infrastruktur, die aus vielen Hauptkabeln und Knotenpunkte besteht. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Einwohner.

Erst wenn ein Glasfaseranschluss sowie -tarif bestellt wird, wird die Immobilie an das moderne Netz angeschlossen. Glasfaser Nordwest baut ausschließlich echte FTTH-Anschlüsse („Fiber to the Home“). Das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt werden.

Leistungsstark und frei

Das Besondere an dem modernen Breitbandnetz ist seine Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Das Netz ist sehr stabil und ermöglicht bereits heute hohe Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Mit dieser Leistungsstärke können rasant wachsende Datenvolumen zukünftig problemlos und schnell übertragen werden.

Die neu errichtete Infrastruktur von Glasfaser Nordwest ist für alle Telekommunikationsanbieter offen. Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt das Unternehmen selbst keine eigenen Endkundenprodukte. Gemäß dem „Open Access“-Prinzip können die neuen Anschlüsse und die dazu passenden Internettarife bei unterschiedlichen Vermarktungspartnern beauftragt werden. In Herford sind das zunächst EWE und Telekom. Ab dem 01.08.2022 kann bestellt werden.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.