Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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22.03.2022

Symbolischer Spatenstich: Startschuss für schnelles Internet in Ganderkesee

Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, wird in Ganderkesee rund 4.500 Haushalte und Unternehmen mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Für den symbolischen Spatenstich begrüßte Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest, auf der Baustelle Bürgermeister Ralf Wessel.

Viele Aktivitäten des öffentlichen oder privaten Lebens erfordern möglichst störungsfreie Internetverbindungen. Um den neu gewachsenen Anforderungen einer digitalen Gesellschaft gerecht zu werden, sind Glasfasernetze in Zukunft unverzichtbar.

„Unser Ziel ist es, Unternehmen und private Haushalte an unser Glasfasernetz anzuschließen. Endlich geht es in Ganderkesee los,“ sagt Sascha Zink. „Anwohnerinnen und Anwohner können sich auf schnelles Internet im Gigabit-Bereich freuen. Wir bauen echte FTTH-Anschlüsse, die bis in die Wohnungen und Häuser verlegt werden. Ideal für Streaming, Home-Office oder Videotelefonie.“

Auch Bürgermeister Ralf Wessel ist über das Breitbandprojekt von Glasfaser Nordwest erfreut: „Schnelles Internet ist heute so wichtig wie ein Anschluss an die A 28. Ganderkesee erfährt einen kräftigen digitalen Schub, von dem viele Menschen profitieren werden.“

Internet in Lichtgeschwindigkeit

Für Ganderkesee bedeutet der Ausbau des Breitbandnetzes digitale Zukunftssicherheit. „Glasfaser Nordwest errichtet ein reines Glasfasernetz und verzichtet komplett auf Kupferkabel. Dadurch können stabile Bandbreiten garantiert werden. Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s sind bereits heute auch über große Entfernung hinweg möglich“, erklärt Zink.

Neben der hohen Bandbreite überzeugt das Glasfasernetz aber auch mit weiteren Vorteilen. Das Netz ist weniger störanfällig und bietet eine stabile Leistung. Dadurch können Anwohnerinnen und Anwohner schneller denn je im Internet surfen.

Ganderkesee ist bereit für das Netz der Zukunft

Die Ausbauarbeiten am Glasfasernetz starten ab sofort. Der Bau des Verteilnetzes auf öffentlichen Grund ist das erste sichtbare Zeichen für die Bewohnerinnen und Bewohner in Ganderkesee. Vom Hauptverteiler ausgehend wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Der Bau soll planmäßig zum Jahresende beendet werden. Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich in dieser kurzen Zeit nur auf wenige Einschränkungen einstellen.

Nachdem die Leerrohre in den Straßen verlegt wurden, können die Anschlüsse installiert werden. Interessierte, die einen Glasfaseranschluss sowie den dazu passenden Internettarif gebucht haben, bekommen einen FTTH-Anschluss.

Open Access – ein offenes Netz für alle Anbieter

Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt Glasfaser Nordwest keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen Anschluss und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. In Ganderkesee sind das Telekom und EWE. Glasfaseranschlüsse und -tarife können ab dem 05.05.2022 bestellt werden.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.