Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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31.03.2022

Startschuss in Zeven: Glasfaser Nordwest baut 5.900 moderne Glasfaseranschlüsse

Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von Telekom und EWE, wird in Zeven rund 5.900 Haushalte und Unternehmen mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Für den symbolischen Spatenstich zum Ausbaustart begrüßte Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, auf der Baustelle Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke.

„Heute haben wir gute Nachrichten für Zeven! Mit unserem Bauvorhaben werden wir rund 5.900 moderne Glasfaseranschlüsse errichten,“ erklärt Andreas Mayer. „Mit dem heutigen symbolischen Spatenstich setzen wir den Start für eine digitale Zukunft.“

Auch Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Henning Fricke ist über die Baumaßnahmen von Glasfaser Nordwest erfreut: „Endlich geht es los. Ich freue mich einfach, dass die digitale Infrastruktur jetzt Stück für Stück ausgebaut wird. Zeven erhält damit eine echte Aufwertung als Wohn- und Arbeitsort. Für die Zukunftsfähigkeit der Stadt Zeven ein ganz wichtiger Beitrag. Zugleich möchte ich bei den jeweils betroffenen Anliegern schon heute um Verständnis bitten, wenn es einmal zu kurzzeitigen Einschränkungen kommt. Ihnen allen von Glasfaser Nordwest herzlichen Dank und hoffentlich reibungslose Arbeiten hier in Zeven.“

Internet in Lichtgeschwindigkeit durch garantierte Bandbreiten

Ob Home-Office, Online-Shopping oder Streaming – viele Aktivitäten des öffentlichen oder privaten Lebens erfordern möglichst störungsfreie Internetverbindungen. Um den neu gewachsenen Anforderungen einer digitalen Gesellschaft gerecht zu werden, ist ein Glasfasernetz in Zukunft unverzichtbar.

Für Zeven bedeutet der Ausbau des Breitbandnetzes zusätzliche digitale Zukunftssicherheit. „Wir errichten ein reines Glasfasernetz und verzichten komplett auf Kupferkabel,“ sagt Andreas Mayer. „So können wir nicht nur stabile Bandreiten über große Entfernungen hinweg garantieren, sondern unser Netz ermöglicht auch Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s.“

Zeven ist bereit für das Netz der Zukunft

Die Ausbauarbeiten am Glasfasernetz haben bereits vor wenigen Tagen begonnen. Der Bau des Verteilnetzes auf öffentlichen Grund ist das erste sichtbare Zeichen für die Bewohnerinnen und Bewohner Zevens. Vom Hauptverteiler ausgehend wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Der Bau soll planmäßig zum Ende des Jahres 2022 beendet werden. Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich in dieser kurzen Zeit nur auf wenige Einschränkungen einstellen.

Nachdem die Leerrohre in den Straßen verlegt wurden, können die Anschlüsse installiert werden. Interessierte, die einen Glasfaseranschluss sowie den dazu passenden Internettarif gebucht haben, bekommen einen FTTH-Anschluss.  FTTH bedeutet „Fiber To The Home“ – das heißt, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen verlegt werden.

Open Access – ein offenes Netz für alle Anbieter

Glasfaser Nordwest ist ein reiner Infrastrukturanbieter. Das Unternehmen vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen Anschluss und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden: In Zeven sind das EWE und Telekom. Die Telekommunikationsanbieter starten die Vermarktung am 01.09.2022.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.