Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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25.05.2022

18.800 weitere Glasfaseranschlüsse im Kreis Herford: Glasfaser Nordwest erweitert Bauvorhaben

Glasfaser Nordwest, das Joint Venture von Telekom und EWE, wird das Glasfasernetz im Kreis Herford um weitere 18.800 Haushalte und Unternehmensstandorte erweitern. In großen Teilen von Herford, Enger, Bünde, Löhne und Spenge werden Glasfaserausbauprojekte erweitert oder neue Projekte entstehen. Das Ausbauvolumen steigt damit auf 32.400 Anschlüsse im Kreis.

Schnelles Internet ist für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens wichtig. Egal ob beim Arbeiten, der Videotelefonie mit Freunden und Familie oder dem Streamen von Filmen und Musik – es wird Bandbreite benötigt! Mit der Erweiterung der Glasfaserinfrastruktur wechselt der Kreis Herford in Sachen Gigabitnetze nun auf die Überholspur.

„Der Kreis Herford nimmt innerhalb unserer Netzregion eine wichtige Rolle ein. Aus diesem Grund freue ich mich ausgesprochen, dass wir an dem Erfolg der bisherigen Breitbandprojekte anschließen“, sagt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Wir treiben die Breitbandversorgung im Kreis stark voran und sorgen in der Region so für noch mehr Geschwindigkeit in Sachen Digitalisierung. Und dank des Open Access-Ansatzes haben Anwohnerinnen und Anwohner in unseren Ausbaugebieten eine große Wahl bei der Produktbuchung.“

Der Weg ins Gigabit-Zeitalter

Glasfaser Nordwest hat angekündigt, die Infrastruktur weiter auszubauen und 18.800 weitere Unternehmen und Haushalte mit den modernen Glasfaseranschlüsse zu versorgen.

Die Erweiterungen des Netzes im Kreis Herford erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie in den bisherigen Breitbandprojekten von Glasfaser Nordwest. Zunächst startet der Ausbau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Dabei entsteht eine komplexe unterirdische Infrastruktur, die aus vielen Hauptkabeln und Knotenpunkte – den sogenannten Netzverteilern – besteht. Von den Netzverteilern aus werden die Glasfasern in kompakten Rohrverbünden in die nahliegenden Straßen geführt. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Einwohner.

Erst wenn ein Glasfaseranschluss sowie -Tarif bestellt wird, wird die Immobilie an das moderne Netz angeschlossen. Glasfaser Nordwest baut ausschließlich echte FTTH-Anschlüsse („Fiber to the Home“). Das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt werden.

Die Technologie der Zukunft

Das neue Glasfasernetz überzeugt besonders durch seine Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Das Netz ist sehr stabil und ermöglicht hohe Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Mit dieser Leistungsstärke können rasant wachsenden Datenvolumen zukünftig problemlos und schnell übertragen werden.

Eine weitere Besonderheit ist der „Open Access“-Ansatz. Die neu errichtete Infrastruktur von Glasfaser Nordwest ist für alle Telekommunikationsanbieter offen. Ihnen steht die Infrastruktur diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung. Aus diesem Grund vertreibt Glasfaser Nordwest selbst keine eigenen Endkundenprodukte. Interessierte können die neuen Anschlüsse und die dazu passenden Internettarife bei unterschiedlichen Vermarktungspartnern bestellen und haben freie Auswahl.

Glasfaserausbau in Enger, Bünde, Spenge, Löhne und Herford im Überblick

Glasfaser Nordwest hat bereits im März 2022 den Ausbau in dem Gebiet Enger Süd bekanntgegeben. Seitdem befindet sich der Ausbau von 1.900 Anschlüssen in vollen Zügen. Glasfaseranschlüsse können seit Mai 2022 über Telekom und EWE bestellt werden. Weitere 1.600 FTTH-Anschlüsse werden nun in dem Gebiet Westerenger gebaut.

Auch in Bünde erweitert das Unternehmen seine Infrastruktur. In dem Ausbauprojekt Bünde Spradow werden seit April rund 2.700 Glasfaseranschlüsse gebaut. Mit weiteren 6.600 Haushalten und Unternehmen geht es nun in den Gebieten Bünde Ennigloh und Bünde Südlengern weiter. Bis die Bagger rollen und die Produkte bestellt werden können, dauert es nicht mehr lange.

In Spenge Mitte wird Glasfaser Nordwest nun erstmals aktiv. Das Unternehmen hat geplant, 2.900 FTTH-Anschlüsse zu bauen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner wird der Start mit dem Bau des Verteilnetzes und den Vermarktungsaktivitäten von EWE und Telekom bald ersichtlich. In dem Gebiet Löhne Mahnen ist Glasfaser Nordwest dagegen kurz vor dem Baustart. Hier werden rund 2.800 Unternehmen und Haushalte an die Infrastruktur angeschlossen. Die Arbeiten auf dem öffentlichen Grund beginnen in wenigen Tagen.

Auch in der Hansestadt Herford geht es weiter. Glasfaser Nordwest hat erst kürzlich die Erweiterung bekannt gegeben. Mit den Ausbauprojekten Herford Friedenstal und Herford Radewiger-Feldmark steigt das Ausbauvolumen durch das neue Gebiet Herford Neustädter Feldmark auf insgesamt 13.900 FTTH-Anschlüsse.

Alle Glasfaseranschlüsse und Tarife können bei den Vermarktungspartnern von Glasfaser Nordwest bestellt werden. Im Kreis Herford sind das weiterhin EWE und Telekom. Im Folgenden sind die Vermarktungsstarts in den einzelnen Gebieten aufgeführt:

  • 07.2022: Westerenger, Spenge Mitte
  • 08.2022: Bünde Südlengern, Herford Neustädter Feldmark
  • 09.2022: Bünde Ennigloh
  • 10.2022: Herford Friedenstal, Herford Radewiger-Feldmark

In den Gebieten Bünde Spradow, Enger Süd und Löhne Mahnen kann bereits bestellt werden.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.