Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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01.06.2022

Symbolischer Spatenstich: Startschuss für schnelles Internet in Jaderberg

Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, wird in Jaderberg rund 1.100 Haushalte und Unternehmen mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Für den symbolischen Spatenstich begrüßte Arnold Diekmann, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, auf der Baustelle Bürgermeister Hennig Kaars. Anschlüsse und Tarife können ab sofort bestellt werden.

Viele Aktivitäten des öffentlichen oder privaten Lebens erfordern möglichst störungsfreie Internetverbindungen. Um den neu gewachsenen Anforderungen einer digitalen Gesellschaft gerecht zu werden, sind Glasfasernetze in Zukunft unverzichtbar.

„Heute ist ein besonderer Tag für Jaderberg. Wir feiern den ersten Spatenstich im Rahmen des Verteilnetzbaus und den Vermarktungsstart der neuen FTTH-Anschlüsse,“ freut sich Arnold Diekmann. „Mit dem neuen Netz werden wir den Ort in Sachen Digitalisierung auf die Überholspur bringen. 1.100 Haushalte und Unternehmen in unseren Ausbaugebieten Jaderberg Mitte und Süd können sich auf schnelles Internet freuen. Der Breitbandausbau sorgt für digitale Zukunftssicherheit in der Region und für einen echten Standortvorteil.“

Auch Bürgermeister Henning Kaars ist über das Breitbandprojekt von Glasfaser Nordwest erfreut: „Der Breitbandausbau macht heute einen großen Schritt nach vorne. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass eine leistungsstarke Anbindung wichtiger denn je ist. Ich freue mich daher sehr, dass Glasfaser Nordwest eine digitale Infrastruktur ausbaut, mit der die Kommune, die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft abgesichert sind. Die Wohn- und Standortqualität in der Gemeinde steigt nun noch einmal deutlich an. Der erste wichtige Schritt ist getan. Jetzt können hoffentlich im Laufe des Jahres die nächsten Ortsteile sowie die ländliche Region erschlossen werden.“

Internet in Lichtgeschwindigkeit

Für Jaderberg resultieren aus dem Ausbau des Breitbandnetzes viele Chancen. Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest erläutert die Vorteile des neuen Glasfasernetzes wie folgt: „Glasfaser Nordwest errichtet ein reines Glasfasernetz und verzichtet komplett auf Kupferkabel. Dadurch können stabile Bandbreiten garantiert werden. Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s sind bereits heute auch über große Entfernung hinweg möglich.“

Neben der hohen Bandbreite überzeugt das Glasfasernetz aber auch mit weiteren Vorteilen. Das Netz ist weniger störanfällig und bietet eine stabile Leistung. Dadurch können Anwohnerinnen und Anwohner schneller denn je und ohne Unterberechnungen oder Verzögerungen im Internet surfen.

Jaderberg ist bereit für das Netz der Zukunft

Die Ausbauarbeiten am Glasfasernetz haben begonnen. Der Bau des Verteilnetzes auf öffentlichen Grund ist das erste sichtbare Zeichen für die Bewohnerinnen und Bewohner in Jaderberg. Vom Hauptverteiler ausgehend wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Der Bau soll planmäßig im Herbst beendet werden. Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich in dieser kurzen Zeit nur auf wenige Einschränkungen im Geh- und Radwegbereich einstellen.

Der Ausbau des Verteilnetzes endet mit einer Abzweigung vor jedem Grundstück. Sobald Interessierte dann einen Glasfasertarif bei einem der Vermarktungspartner gebucht haben, finden die abschließenden Arbeiten auf dem Grundstück und in dem Gebäude statt. Der FTTH-Anschluss wird dann aktiviert und er ist einsatzbereit.

Open Access – ein offenes Netz für alle Anbieter

Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt Glasfaser Nordwest keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen Anschluss und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich Interessenten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. In Jaderberg sind das Telekom und EWE. Glasfaseranschlüsse und -tarife können ab sofort bestellt werden.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.