Pressemitteilung

Ansprechpartnerin

Tomke Hollander

Bei Fragen können Sie sich an presse@glasfaser-nordwest.de wenden

06.09.2022

Breitband für Löhne Mahnen: Glasfaser Nordwest baut 2.800 FTTH-Anschlüsse

  • Glasfaser Nordwest hat mit dem umfassenden Infrastrukturausbau in Löhne Mahnen begonnen.
  • Anlässlich der konkreten Ausbaumaßnahmen begrüßte Arnold Diekmann Löhnes Bürgermeister Bernd Poggemöller auf der Baustelle.
  • Das neue Glasfasernetz bietet mit garantierten Bandbreiten und einer hoher Ausfallsicherheit echte Zukunftssicherheit.

Anwohnerinnen und Anwohner in Löhne Mahnen warten schon lange auf das Surfen im Internet in Gigabit-Geschwindigkeit. Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, hat nun gute Nachrichten: der Bau der neuen digitalen Infrastruktur hat begonnen. Mehr als 2.800 Unternehmen und Haushalte können sich auf einen Glasfaseranschluss freuen. Home-Office, Home-Schooling, 4K-Videotelefonie, Streaming oder auch Smart Living – die neuen Anschlüsse garantieren echte Zukunftssicherheit.

„Wir sind glücklich, dass der Glasfaserausbau in Löhnen Mahnen sichtbar wird“, erklärt Arnold Diekmann, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Das Breitbandprojekt ist sehr komplex. Wir haben die letzten Monate genutzt und die Baumaßnahmen intensiv geplant. In großen Schritten geht es in Richtung Gigabit-Gesellschaft. Glasfaseranschlüsse und -Tarife können bereits seit dem 01.04.2022 über unsere Vermarktungspartner EWE und Telekom bestellt werden.“

Auch Bürgermeister Bernd Poggemöller sieht in dem Projekt einen wichtigen Meilenstein: „Leistungsfähige und stabile Netze werden für viele Nutzungen auch im privaten Bereich immer wichtiger, wie uns nicht zuletzt die Corona-Pandemie vor Augen geführt hat. Darum freue mich, dass jetzt noch mehr Haushalte in Löhne Glasfaseranschlüsse bekommen können.“

Internet in Lichtgeschwindigkeit

Glasfaser Nordwest wird in Löhne Mahnen ein FTTH-Netz bauen. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber To The Home”. Die Glasfasern werden bis in jedes Haus bzw. bis in jede Wohneinheit verlegt. Da bei dieser Bauweise gänzlich auf Kupferkabel verzichtet wird, sind Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s heute schon problemlos möglich. Neben der Geschwindigkeit gelten die FTTH-Anschlüsse als sehr stabil und nahezu störungsfrei.

Für Immobilienbesitzer resultieren weitere Chancen: Ohne großen Aufwand werden Immobilien mit einer nachhaltigen Technologie ausgestattet. Dadurch erhöht sich nicht nur die Qualität der Immobilie, sondern auch der Wert. Mit Blick auf Home-Office, Fernstudium oder Streaming ist eine gute Konnektivität schließlich ein wichtiges Entscheidungskriterium für Mieter und Käufer.

Mit großen Schritten ins Gigabit-Zeitalter

Glasfaser Nordwest hat bereits mit dem Bau des Verteilnetzes begonnen. Anwohnerinnen und Anwohner in Löhnen Mahnen müssen sich aber noch etwas gedulden, bis in Lichtgeschwindigkeit gesurft werden kann.

Das Verteilnetz ist die Grundlage für die digitale Infrastruktur und somit von großer Bedeutung. Von einem zentralen Technikstandort aus werden die Glasfasern als Hauptkabel unterirdisch zu kleineren Knotenpunkten verlegt. Diese Netzverteiler sind kleine unauffällige Kästen am Straßenrand und gehören bereits heute zum Stadtbild. Davon ausgehend werden die Glasfasern in kompakten Rohrverbünden in die Straßen geführt. Der Ausbau endet mit einzelnen Glasfaserabzweigungen vor jedem Grundstück.

Der Verteilnetzbau findet auf öffentlichem Grund statt. Um die digitale Infrastruktur zu verlegen, sind Tiefbauarbeiten notwendig. Diese konzentrieren sich generell auf den Geh- und Radwegbereich. In der Regel dauern die Baumaßnahmen in einem Abschnitt nur wenige Tage an, bis die Baustelle in die nächste Straße wandert.

Nachdem die Basis geschaffen wurde, erfolgt der Hausanschlussbau. Sobald ein Interessent einen FTTH-Anschluss und einen dazu passenden Tarif bestellt hat, finden die Arbeiten am und im Gebäude statt. Die Glasfaser wird dabei von der Grundstücksgrenze bis in die Immobilie geführt. Bei Mehrfamilienhäusern werden die Glasfasern sogar bis in die Wohnungen gelegt. Sobald der Anschluss fertiggestellt ist, wird der Glasfaseranschluss direkt aktiviert.

Glasfaser Nordwest stellt das Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Das bedeutet, dass sich Anwohnerinnen und Anwohner zwischen verschiedenen Anbietern und Produkten entscheiden können. Seit dem 01.04.2022 kann bei Telekom und EWE bestellt werden. Perspektivisch sollen weitere Vermarktungspartner hinzukommen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.