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21.09.2022

Glasfaser und Fernwärme: Agnes Droste als Digitalpolitikerin ausgezeichnet

  • Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) hat Alfhausens Bürgermeisterin ausgezeichnet.
  • Der Verband folgt der Nominierung von Glasfaser Nordwest im Rahmen der „Fiber for Future“-Kampagne.
  • Agnes Droste engagiert sich außerordentlich für den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Verbindung mit dem Bau eines umweltfreundlichen Fernwärmenetzes.
Abbildung 1: Verleihung der Auszeichnung „Digitalpolitikerin“ (Teilnehmer von links nach rechts: Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, Roman Skrodzki, Referent für Kommunalpolitik des BREKO, Agnes Droste, Bürgermeisterin Alfhausen, und Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest).

Neben der Digitalisierung ist die Bedeutung von erneuerbaren Energien heutzutage größer denn je. Um den Klimaschutz voranzutreiben, wurde in der Ortschaft Alfhausen im Landkreis Osnabrück das Vorzeigeprojekt Fernwärme Alfhausen ins Leben gerufen. Als moderne, CO2-schonende und kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Heizanlagen entsteht hier ein zentrales Heizkraftwerk, das die Wärme durch ein Rohrleitungsnetz in die Haushalte der Abnehmer liefert.

Das Besondere: Neben dem Ausbau der nachhaltigen Fernheizung entsteht ein neues FTTH-Netz. Infolge einer besonderen Kooperation zwischen der RW Fernwärme Alfhausen GmbH und Glasfaser Nordwest können sich die Anwohner neben dem Fernwärmeanschluss auch für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Dass diese Synergien genutzt werden, ist besonders dem Engagement von Bürgermeisterin Agnes Droste zu verdanken.

„Ich freue mich ausgesprochen, dass wir Frau Droste als Digitalpolitikerin im Landkreis Osnabrück nominieren durften und sie nun vom BREKO ausgezeichnet wurde. Dank der Weitsichtigkeit und dem Engagement von Frau Droste ist eine besondere Kooperation mit der Fernwärme Alfhausen entstanden, die nicht nur für die Digitalisierung einen wichtigen Beitrag leistet, sondern die auch den Umweltschutz vorantreibt“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Angesichts der Zusammenarbeit können wir die Glasfaserinfrastruktur eigenwirtschaftlich ausbauen. In einem Arbeitsschritt entstehen gleich zwei Netze, die der Ortschaft für viele Jahre hinweg echte Zukunftssicherheit geben werden.“

Ursprünglich sollten nur Unternehmen an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Bürgermeisterin Droste hatte jedoch die weitsichtige Idee, das Vorhaben für private Haushalte zu erweitern und einen Glasfaseranschluss als „Bonbon“ mitanzubieten. Sie engagiert sich sehr für dieses umweltfreundliche Projekt und steht damit beispielhaft für eine Kommunalpolitik, die den eigenwirtschaftlichen Ausbau nachhaltiger Infrastrukturen tatkräftig unterstützt.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.