Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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01.11.2022

750 Glasfaseranschlüsse für Westerhausen: Glasfaser Nordwest baut modernes Breitbandnetz

  • Die Anforderungen an eine Internetverbindung wachsen. Glasfaser wird in Zukunft unverzichtbar sein.
  • Glasfaser Nordwest baut in dem Ausbaugebiet Westerhausen Nord mehr als 750 Glasfaseranschlüsse.
  • Glasfaserprodukte können ab dem 05.01.2023 bei osnatel und Telekom bestellt werden.
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Der Alltag und die Lebensweise vieler Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Und auch der Datenverbrauch im Netz steigt exponentiell. Aus diesen Gründen wächst die Bedeutung für Breitbandanschlüsse immer weiter. Für Westerhausen gibt es nun gute Nachrichten: Glasfaser Nordwest, das Joint Venture von Telekom und EWE, wird aktiv und startet den Glasfaserausbau. Das neue Netz wird Melles Ortsteil einen digitalen Standortvorteil verschaffen.

„Wir sind uns sicher, dass Glasfaser die Technologie der Zukunft ist“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Ich bin daher sehr glücklich, dass wir in Westerhausen Nord mehr als 750 echte FTTH-Anschlüsse bauen werden. Mit unserem Bauvorhaben werden wir den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht nur Zukunftssicherheit geben, sondern wir geben Unternehmen einen echten Wettbewerbs- und Standortvorteil.“

Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Glasfaser Nordwest in ihrer Kommune: „Mit dem Bau von mehr als 750 Glasfaseranschlüssen in Westerhausen setzt Glasfaser Nordwest ein weiteres Zeichen für schnelles Internet im ländlichen Raum. Das neue Netz wird den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Unternehmen, die im Ausbaugebiet ansässig sind, mit der Anbindung an die Datenautobahn einen digitalen Standortvorteil verschaffen, den sie in Zukunft sicherlich nicht mehr missen möchten. Insofern freue ich mich bereits jetzt auf den Projektstart im Januar 2023.“

Die Technologie der Zukunft

Glasfaser bietet entscheidende Vorteile, auf denen es in Zukunft ankommt. Da alte Kupferleitungen durch den wachsenden Datenverbrauch bereits heute an ihre Grenzen stoßen, sind Glasfaseranschlüsse zukünftig unverzichtbar. Sie überzeugen besonders durch ihre Leistungsstärke, wodurch sie den exponentiell wachsenden Datenmengen gerecht werden. Des Weiteren gelten Glasfaseranschlüsse als sehr stabil und umweltfreundlich, da fast kein Strom verbraucht wird.

Glasfaser Nordwest baut ausschließlich FTTH-Anschlüsse. FTTH steht für „Fiber To The Home” – das bedeutet, dass die Glasfaserleitungen bis in jedes Haus bzw. bis in jede Wohneinheit verlegt werden. Da auf Kupferkabel gänzlich verzichtet wird, garantieren die Anschlüsse auch über große Entfernungen hinweg stabile Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Außerdem sind sie sehr ausfallsicher.

Mit großen Schritten ins Gigabit-Zeitalter

Mit dem Bau des FTTH-Netzes wird Glasfaser Nordwest in Westerhausen Anfang 2023 starten. Bis die Anwohnerinnen und Anwohner in dem Ausbaugebiet im Internet mit Lichtgeschwindigkeit surfen können, erfolgt der Bau in zwei Schritten: dem Verteilnetzbau und dem Bau der Hausanschlüsse.

Im ersten Schritt wird das Verteilnetz auf öffentlichem Grund gebaut. Dieser Prozess ist das erste sichtbare Zeichen für alle Westerhausener. Dabei wird eine komplexe Infrastruktur errichtet, die aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten besteht. Die Glasfasern werden zunächst nur in den Straßen verlegt und enden vor den Grundstücken der Anwohner. Die Arbeiten beschränken sich überwiegend auf den Geh- und Radwegbereich und dauern in der Regel nur wenige Tage an, bevor die Baustelle in die nächste Straße wandert.

Sobald ein Interessent einen Glasfaseranschluss sowie -tarif bei einem der Vermarktungspartnern beauftragt, wird die Immobilie in einem weiteren Arbeitsschritt an das Netz angeschlossen. Der Bau des Glasfaserhausanschlusses erfolgt dabei auf privatem Grund. In diesem Schritt werden die Glasfasern in die Leerrohre eingeblasen und die Immobilie wird an das Glasfasernetz angeschlossen.

Interessierte in Westerhausen können ab dem 05.01.2023 einen Glasfaseranschluss und den dazu passenden Internettarif bestellen. Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter ist, vertreibt das Unternehmen keine eigenen Glasfaserprodukte. „Wir stellen unser Glasfasernetz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Bedingungen zur Verfügung. Das Netz ist also offen und die Haushalte können frei entscheiden, welcher Anbieter und welches Produkt am besten zu ihnen passt“, erklärt Celal Tayan, Kommunalbeauftragter von Glasfaser Nordwest. In Westerhausen können Glasfaserprodukte bei den Vermarktungspartnern Telekom und osnatel beauftragt werden. Perspektivisch sollen weitere Vermarktungspartner hinzukommen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.