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14.11.2022

Breitbandausbau: Glasfaser Nordwest baut mehr als 37.000 FTTH-Anschlüsse im Kreis Steinfurt

  • Glasfaser Nordwest zieht eine Zwischenbilanz für den Kreis Steinfurt.
  • Mehr als 37.000 Haushalte und Unternehmen in Emsdetten, Ibbenbüren, Greven und Rheine profitieren von dem Breitbandprojekt.
  • Der Ausbau und die Vermarktung laufen auf Hochtouren.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schnell sich das private und öffentliche Leben grundlegend verändern können. Arbeiten aus dem Home-Office, Home-Schooling oder auch Videotelefonie mit Familie und Freunden sind nur wenige Beispiele aus dem Leben Vieler. Um dieser Entwicklung zukünftig gerecht zu werden, hat sich im Kreis Steinfurt in Sachen Digitalisierung einiges getan. Seit 2020 arbeitet Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, an dem Bau der zukunftsfähigen Glasfaserinfrastruktur.

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmen in den nächsten Jahren zukunftsfähig zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei immer unser Open-Access-Ansatz, der eine freie Anbieterwahl möglich macht“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Es macht mich daher ausgesprochen stolz, auf unseren weit fortgeschrittenen Glasfaserausbau im Kreis Steinfurt zu blicken. Mit unseren zehn Breitbandprojekten werden wir mehr als 37.000 Haushalte und Unternehmen eigenwirtschaftlich mit FTTH versorgen. Die ersten Kunden sind bereits angeschlossen und genießen Internet in Lichtgeschwindigkeit. Ich bin mir sicher, dass wir dem Kreis einen echten digitalen Standortvorteil geben, der zukünftig von großer Bedeutung sein wird.“

Auch Landrat Dr. Martin Sommer freut sich über den Infrastrukturausbau im Kreis Steinfurt durch Glasfaser Nordwest: „Wir verfolgen das ambitionierte Ziel, bis zum Jahr 2025 95% aller Adressen im Kreis mit FTTH Anschlüssen zu versorgen. Dabei setzen wir in erster Linie auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Glasfaser Nordwest ist ein wichtiger Partner auf diesem Weg.“

Der Glasfaserausbau im Kreis Steinfurt

Glasfaser Nordwest ist aktuell in vier Steinfurter Kommunen aktiv. Dazu zählen Emsdetten, Ibbenbüren, Greven und Rheine. Über eine Gesamtlänge von mehr als 400 Kilometern entsteht eine komplexe Infrastruktur, die den Anwohnerinnen und Anwohnern aber auch den ansässigen Unternehmen einen echten Wohn- und Stadtortvorteil geben soll.

Der Infrastrukturausbau in der Stadt Emsdetten ist das erste Breitbandprojekt von Glasfaser Nordwest im Kreis Steinfurt. Insgesamt wurden hier mehr als 9.600 Anschlüsse gebaut. Glasfaser Nordwest hat den Bau des Verteilnetzes bereits im Laufe dieses Jahres abgeschlossen. Eine vierstellige Anzahl an Kunden surft schon heute auf dem neuen Netz.

Im Dezember 2021 hat Glasfaser Nordwest den Ausbau in dem Gebiet Ibbenbüren West angekündigt. Nachdem der Verteilnetzbaustart im März 2022 erfolgt ist, laufen die Tiefbaumaßnahmen auf öffentlichem Grund auf Hochtouren. Die Bauarbeiten auf öffentlichen Grund sollen noch in diesem Jahr beendet werden, sodass der Bau der Hausanschlüsse schon in den nächsten Monaten starten wird. Im Oktober 2022 folgte die Erweiterung. Mit dem Gebiet Ibbenbüren Zentrum entstehen weitere 5.300 FTTH-Anschlüsse, sodass das Ausbauvolumen auf mehr als 8.800 Anschlüsse steigt. Der Ausbau wird Anfang 2023 starten.

Im Mai 2022 hat Glasfaser Nordwest das Breitbandprojekt Greven Süd angekündigt, mit dem mehr als 3.400 Haushalte und Unternehmen versorgt werden sollen. Die Planungsphase ist abgeschlossen und der Baustart ist vor wenigen Wochen gestartet. In dieser Woche ist das Breitbandprojekt Greven Nord mit weiteren 4.800 FTTH-Anschlüssen jüngst hinzugekommen. Glasfaser Nordwest hat geplant, mit dem Bau des Verteilnetzes Anfang 2023 zu starten.

Auch in der Stadt Rheine schreitet der Infrastrukturausbau mit Tempo voran. Nachdem Glasfaser Nordwest das Ausbaugebiet Rheine West im Mai 2022 angekündigt hat, startete der Ausbau vor wenigen Wochen. Inzwischen sind die Gebiete Rheine Wietesch, Mesum und Hauenhorst hinzugekommen. Mit diesen Erweiterungen steigt das Ausbauvolumen auf mehr als 10.600 FTTH-Anschlüsse. Der Ausbaustart der neuen drei Gebiete erfolgt in den nächsten Monaten.

Der Glasfaserausbau im Kreis Steinfurt

Die neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Dieser Ansatz nennt sich Open Access. Die Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen in den Ausbaugebieten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben. Interessierte im Kreis Steinfurt können bei osnatel und Telekom bestellen. In Emsdetten ist die Auswahl noch größer. Hier können sich Anwohnerinnen und Anwohner auch für den lokalen Anbieter TKRZ entscheiden. Perspektivisch sollen im gesamten Ausbaugebiet weitere Anbieter dazu kommen.

„Die Vermarktung läuft in allen Gebieten bis auf Ibbenbüren Zentrum und Greven Nord auf Hochtouren. Besonders hervorzuheben ist die bisher erfolgreich verlaufende Vermarktung. Die Nachfrage ist in allen Gebieten groß und unsere FTTH-Anschlüsse werden gut angenommen. Unsere Open Access Partner starten ihre Vermarktungsaktivitäten in Ibbenbüren Zentrum am 05.01.2023 und in Greven Nord am 01.03.2023“, berichtet Andreas Mayer.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.