Das Netz der Zukunft

Glasfaser für 1,5 Millionen Haushalte

Verteilnetz

So kommt die Glasfaser in Ihre Straße

Als Joint Venture von EWE und Telekom Deutschland nutzen wir neue Synergien beim Breitbandausbau und können unsere Infrastruktur noch schneller erweitern. Bis 2030 möchten wir so bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmen im Nordwesten mit zukunftsfähigen Internetanschlüssen versorgen. Hierfür werden wir unsere Ausbaumengen stetig erhöhen und strategisch neue Gebiete erschließen, die sich schließlich zu einem nahezu flächendeckenden Netz zusammenschließen.

Unsere Infrastruktur besteht aus verschiedenen Netzkomponenten und Netzebenen, die jedem einzelnen Nutzer bereits heute Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s ermöglichen. Eine Grundlage unserer Infrastruktur bilden zentrale Technikstandorte. Diese Technikstandorte, die in etwa die Größe einer Garage haben, werden in unseren Ausbaugebieten zentral aufgestellt und dienen als Knotenpunkt zwischen unserem Glasfasernetz und den Internetanbietern. Ein solcher Knotenpunkt kann bis zu 40.000 Haushalte mit Internet versorgen. Hier wird die Glasfaser mit einem Lichtsignal belegt.

Von den zentralen Technikstandorten aus werden die Glasfasern als Hauptkabel unterirdisch zu kleineren Knotenpunkten verlegt – den sogenannten Netzverteilern. Diese unauffälligen Kästen am Straßenrand gehören bereits heute zum Stadtbild und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Digitalinfrastruktur. Nachdem die Glasfasern mit optischen Splittern aufgeteilt wurden, wird für jeden Anschluss eine eigene Glasfaser reserviert.

Von den Netzverteilern aus werden die Glasfasern in kompakten Rohrverbünden in die nahliegenden Straßen geführt. Die notwendigen Tiefbauarbeiten finden meist im Bereich der Gehwege statt und können zügig abgeschlossen werden. In manchen Straßen wurden vorab bereits Leerrohre verbaut, die wir dann häufig für unseren Ausbau nutzen können. So können die Tiefbaumaßnahmen auf ein Minimum reduziert werden. Der Ausbau des Verteilnetzes endet mit einer Abzweigung vor Ihrem Grundstück. Sobald Sie dann einen Glasfasertarif bei einem unserer Partner gebucht haben, finden die abschließenden Arbeiten auf Ihrem Grundstück und in Ihrem Gebäude statt.

Vorteile von Glasfaser

Hausanschluss

Schnelles Internet für die Region
Freie Anbieterwahl für den Endkunden

Wenn Sie sich bei einem unserer Vermarktungspartner für einen Glasfasertarif entschieden haben, werden wir einen Ausbautermin mit Ihnen abstimmen. Sie erhalten spätestens 14 Tage im Voraus mindestens drei Installationstermine zur Auswahl. Sollten Sie sich in einem Mietverhältnis befinden, wird zusätzlich eine Eigentümerzustimmung eingeholt. Die Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück beginnen an der Grundstücksgrenze nahe der bereits vorhandenen Glasfaserabzweigung. Von hier wird das Glasfaserröhrchen bis zu dem Punkt verlegt, an dem die Glasfaser in das Haus eingeführt wird. Häufig findet die Verlegung mit Hilfe einer Erdrakete unterirdisch statt. Nur in wenigen Fällen müssen Grabungen und Schachtungen durchgeführt werden.

Sollte es an der Außenfassade eine Mehrspartenhauseinführung geben, können wir das Glasfaserröhrchen hier in das Haus einführen. Ist dies nicht der Fall, wird ein neues Loch gebohrt und nach der Einführung sorgfältig verdichtet. Im Haus wird anschließend die Glasfaserdose maximal zwei Meter neben der Einführung platziert. Hier ist ausgesprochen wichtig, dass sich in unmittelbarer Nähe eine Steckdose befindet. Nachdem ihr Internetanbieter Ihnen einen Router zur Verfügung gestellt hat, wird Ihr neuer Anschluss aktiv geschaltet.

Wenn Sie sich bei einem unserer Vermarktungspartner für einen Glasfasertarif entschieden haben, werden gemeinsam mit dem/der Eigentümer/in eine Auskundung des Mehrfamilienhauses durchführen. Nach erfolgreicher Besichtigung und der Zustimmung des Eigentümers wird ein Ausbautermin koordiniert.

Die Bauarbeiten auf dem Grundstück beginnen an der Grundstücksgrenze nahe der bereits vorhandenen Glasfaserabzweigung. Von hier wird das Glasfaserröhrchen bis zu dem Punkt verlegt, an dem die Glasfaser in das Haus eingeführt wird. Häufig findet die Verlegung mit Hilfe einer Erdrakete unterirdisch statt. Nur in wenigen Fällen müssen Grabungen und Schachtungen durchgeführt werden.

Sollte es an der Außenfassade eine Mehrspartenhauseinführung geben, können wir das Glasfaserröhrchen hier in das Haus einführen. Ist dies nicht der Fall, wird ein neues Loch gebohrt und nach der Einführung sorgfältig verdichtet. Im Hausanschlussraum wird dann ein Glasfaseranschlusspunkt installiert. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe der Mauerdurchführung und einer Steckdose. Von hier aus wird unter Beachtung aller brandschutztechnischen Vorgaben ein Glasfaser-Gebäudenetz gebaut. Dieses Netz wird in Aufputzbausweise durch das Gebäude geführt.

Die Wohneinheiten werden erst dann an das Gebäudenetz angeschlossen, wenn der/die Bewohner/in einen Glasfasertarif gebucht hat. Nach Vertragsabschluss werden in den Wohnungen Glasfaserdosen installiert, an die der Kunde dann einen Router anschließen kann, der vom Internetanbieter zur Verfügung gestellt wurde.

Erklärvideo

Wie Glasfaser Nordwest das Netz der Zukunft baut

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