FTTH-Ausbau in
Stade im Zeitplan

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04.09.2020

Glasfaser Nordwest mit FTTH-Ausbau in Stade im Zeitplan – Vorvermarktung der Anschlüsse beginnt im Herbst

Das Infrastrukturunternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, verzeichnet beim Glasfaserausbau in der Hansestadt Stade sehr gute Fortschritte. Die Baumaßnahmen finden in enger Abstimmung zwischen der Hansestadt Stade, dem Auftraggeber Glasfaser Nordwest sowie dem Generalbauunternehmen Deutsche Telekom Technik statt. Die ausgesprochen positiven Baufortschritte können aufgrund der guten Wetterlage und einer unbürokratischen Zusammenarbeit mit der Hansestadt verzeichnet werden.

Im aktuellen Bauabschnitt wird das Verteilnetz im öffentlichen Grund verlegt. Hierbei handelt es sich um Glasfaser-Rohrverbände, die meist in den Gehwegen der Straßenzüge verlegt werden. Von diesen Verbänden aus werden Abzweigungen (Homes Passed +) zu den Gebäuden gelegt. Bereits Ende Juli konnte Deutsche Telekom Technik mit rund 25 Kilometern verlegter Strecke sowie 1.361 Abzweigungen einen Baufortschritt von 46 Prozent verzeichnen. Von den geplanten 49 Netzverteilkästen wurden bereits 22 Stück installiert.

Ende Juli wurde der Ausbau des Verteilnetzes im Ortsteil Haddorf komplett abgeschlossen. Im Baugebiet Hohenwedel wurden im östlichen Abschnitt bereits ca. 60% des Netzes ausgebaut. Im Ortsteil Wiepenkathen begann der Ausbau im August und es konnten bislang 3 der insgesamt 20 Kilometer Verteilnetz errichtet werden.

FTTH-Ausbau wird auch im Winter fortgeführt

Weitere Tiefbaumaßnahmen finden in den kommenden Monaten im westlichen Bereich Hohenwedels sowie in der Ortschaft Wiepenkathen statt. Im Bereich der Bremervörder Straße werden Kabelzugarbeiten einer Hauptkabelanbindung an den Glasfaser-Technikstandort an der Glückstädter Straße durchgeführt.

Durch diese Bauarbeiten kann es zu eventuellen Einschränkungen der Straßen- und Gehwegnutzungen kommen. Das Generalbauunternehmen Deutsche Telekom Technik sowie die beauftragten Tiefbauunternehmen informieren Anlieger rechtzeitig durch Informationsschreiben über die Baumaßnahmen. Bei der Planung der Tiefbaumaßnahmen werden mögliche Straßen- und Gehwegsperrungen gemeinsam mit der Hansestadt Stade koordiniert.

Vorvermarktung der neuen Anschlüsse beginnt im Herbst

Bereits Anfang Oktober beginnt in allen Ausbaugebieten in Stade die Vorvermarktung der neuen Glasfaseranschlüsse. In einem Zeitraum von drei Monaten können Interessentinnen und Interessenten bei den Vermarktungspartnern EWE oder Deutsche Telekom einen Glasfasertarif buchen. Auf der Website von Glasfaser Nordwest (www.glasfaser-nordwest.de) werden Anfang Oktober weitere Informationen zu dieser Vermarktungsphase veröffentlicht. Die Presse wird in einer separaten Pressemitteilung über die Vorvermarktung informiert.

Nach Ende dieser Vermarktungsphase, also ab Januar 2021, beginnt der Ausbau der Hausanschlüsse. Kundinnen und Kunden, die während der Vorvermarktung einen Anschluss beauftragt haben, werden in den Folgemonaten an das Verteilnetz in den Straßenzügen anschlossen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.