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          05. Januar 2021

          Glasfaser Nordwest beschleunigt FTTH-Ausbau mit neuem Tochterunternehmen

          Gründung von Glasfaser Nordwest Connect

          • Neue Tochtergesellschaft wird FTTH-Hausanschlüsse für Glasfaser Nordwest ausbauen
          • Geschäftsführer erwarten mehr Flexibilität und Geschwindigkeit im Netzausbau
          • Start in der südlichen Netzregion von Glasfaser Nordwest mit zunächst zwölf Mitarbeitern
          Glasfaser Nordwest beschleunigt FTTH-Ausbau mit neuem Tochterunternehmen

          Oldenburg, 05. Januar 2021. Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom Deutschland, hat die Tochtergesellschaft „Glasfaser Nordwest Connect“ gegründet. Das Unternehmen wird in ausgewählten Regionen den Bau der Glasfaser-Hausanschlüsse für das Mutterunternehmen übernehmen. „Bislang haben wir alle Ausbauvorhaben an unsere Ausbaupartner vergeben – ab sofort bauen wir einen Teil der Anschlüsse mit unserem eigenen Unternehmen aus“, so Oliver Prostak, CEO von Glasfaser Nordwest. „Mit einem eigenen Ausbauunternehmen erreichen wir zusätzliche Flexibilität und können den flächendeckenden Ausbau unseres Netzes noch schneller realisieren“, ergänzt Co-CEO Christoph Meurer.

          Baubeginn noch im Frühjahr

          Die Gründungsurkunde wurde diese Woche am Unternehmensstandort unterzeichnet. Glasfaser Nordwest Connect wird seinen Firmensitz in Oldenburg haben und mit zwölf Mitarbeitern starten. Als Geschäftsführer der neuen Gesellschaft werden die Glasfaser-Nordwest-Manager Sebastian Kummer (Leiter Recht & Regulierung) und Christian Fingerhut (Leiter Geschäftssteuerung) bestellt. Beide freuen sich über den Start des neuen Tochterunternehmens: „Wir werden bereits Anfang dieses Jahres die ersten Anschlüsse bauen. Das Ausbaugebiet von uns befindet sich zunächst im südlichen Bereich der Netzregion von Glasfaser Nordwest. Natürlich ist es unser Ziel, dieses Gebiet schnellstmöglich zu erweitern, um die Flexibilität und Effizienz des Mutterunternehmens weiter zu steigern.“

          Glasfaser bis in die Wohnung

          Das neue Unternehmen wird den Glasfaserausbau auf privatem Grund übernehmen, also die Verlegung zwischen Grundstücksgrenze und Glasfaserdose. „Glasfaser Nordwest Connect baut die letzten Meter unseres Netzes aus und stellt den neuen Kunden einen Anschluss zur Verfügung“, so Christoph Meurer. „Natürlich wird ausschließlich FTTH (Fiber to the Home) gebaut. Die Glasfasern werden also bis in die Gebäude der Teilnehmer geführt. Nur so lassen sich stabile und hohe Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s realisieren.“ Der Ausbau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund wird weiterhin von den bekannten Ausbaupartnern von Glasfaser Nordwest übernommen.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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