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          17. März 2021

          3.800 Glasfaseranschlüsse für Osterholz-Scharmbeck

          • Glasfaser Nordwest beginnt im Juni mit dem Bau eines Glasfasernetzes in Osterholz-Scharmbeck.
          • Das Netz wird bereits Mitte 2022 fertiggestellt sein und Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s ermöglichen.
          • Insgesamt werden über 3.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit modernen FTTH-Anschlüssen (Fiber To The Home) versorgt.

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, hat die Bauarbeiten für ein neues Glasfasernetz angekündigt. Das Infrastrukturprojekt wird in im Norden der Stadt über 3.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit moderner Glasfaser versorgen. Geschäftsführer Oliver Prostak zu dem Ausbauvorhaben: „Wir werden einen großen Teil der Stadt mit echten Gigabit-Anschlüssen versorgen. Das Besondere: Über unser Netz können Kunden aus verschiedenen Anbietern wählen. Zunächst sind das EWE und Telekom – weitere Anbieter werden folgen.“

          Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

          Das Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern. Somit werden die Anwohner in dem Ausbaugebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s surfen können.

          „Damit ebnen wir Bürgerinnen und Bürgern sowie ansässigen Unternehmen den Weg, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben“, ist sich Bürgermeister der Stadt Osterholz-Scharmbeck Torsten Rohde sicher. „Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes wird das Profil der Stadt Osterholz-Scharmbeck als Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter geschärft. Die bereits hier angesiedelten Unternehmen profitieren natürlich davon, wobei die Stadt damit aber auch bei potentiellen Neuansiedlungen in den Fokus rückt.“

          Neue Freiheiten bei der Anbieterwahl

          Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen FTTH-Anschluss und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich die Anwohner in den Ausbaugebieten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden: In Osterholz-Scharmbeck sind das Telekom und EWE.  Später in diesem Jahr können Interessenten die neuen Tarife bei den Partnern buchen.

          Ausbau in zwei Stufen

          Glasfaser Nordwest startet den Ausbau im Juni dieses Jahres. Der Bau beginnt auf öffentlichem Grund mit dem Verteilnetz. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen. Bei Mehrfamilienhäusern wird die Glasfaser bis in die Wohnung verlegt.

          Erfahrener Partner im Ausbau

          Als Ausbaupartner führt das EWE NETZ die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz im Auftrag von Glasfaser Nordwest durch. EWE NETZ ist für die ganzheitliche Baukoordination und Baudurchführung zuständig und wird sowohl das Verteilnetz in den Straßenzügen als auch die Hausanschlüsse bauen. Der Ausbau wird minimalinvasiv durchgeführt und man versucht größere Einschränkungen im Straßenverkehr zu vermeiden. Auch durch die Nutzung von bereits vorhandenen Leerohren lassen sich zahlreiche Tiefbaumaßnahmen vermeiden. Mitte 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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