Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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05.05.2021

Rhede bekommt schnelles Glasfasernetz mit 750 Anschlüssen   

Das von EWE und Telekom gegründete Joint Venture Glasfaser Nordwest baut in Rhede (Ems) ab sofort rund 750 moderne Glasfaseranschlüsse aus. Für den symbolischen Spatenstich zum Ausbaustart begrüßte Sascha Zink von Glasfaser Nordwest auf der Baustelle Bürgermeister Jens Willerding.

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Das genutzte Datenvolumen im Internet ist in den vergangenen Jahren weiter nach oben geschnellt. Zukunftsfähige Breitbandanschlüsse für Haushalte und Unternehmen werden somit dringender denn je benötigt. In Sachen Breitbandausbau wird Rhede nun auf die Überholspur wechseln: „Wir werden hier vor Ort knapp 750 Haushalte ins Gigabit-Zeitalter befördern“, sagt Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik bei Glasfaser Nordwest. „Der Ausbau startet umgehend und wir möchten noch dieses Jahr die ersten Haushalte an das neue Netz anschließen.“ Auch Bürgermeister Jens Willerding freut sich über das Projekt: „Der Glasfaserausbau ist ein absoluter Gewinn für unseren Ortskern. Ursprünglich sollten 650 Anschlüsse entstehen. Die Gemeinde Rhede hat sich dafür stark gemacht, dass nun sogar 750 Anschlüsse im Ortskern entstehen. Selbstverständlich haben wir auch alle anderen Bereiche der Einheitsgemeinde im Blick und werden uns auch hier stark machen, die Internetbandbreiten zu erhöhen.”

Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

Glasfaser Nordwest wird echte FTTH-Anschlüsse („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis in die Wohnung) ausbauen. „Dadurch ist das Netz besonders stabil und ermöglicht sehr hohe Bandbreiten.“, erklärt Sascha Zink. „Von Beginn an werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s, also 1.000 Mbit/s, möglich sein. Die im Boden verlegten Glasfasern können perspektivisch noch viel höhere Bandbreiten bereitstellen. Wir verlegen hier also ein echtes Stück Zukunftssicherheit.“

Der Ausbau startet ab sofort auf öffentlichem Grund mit dem Bau des Verteilnetzes. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Mehr Freiheiten bei der Anbeiterwahl

Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte. „Anwohner, die gerne einen der neuen Glasfaseranschlüsse hätten, können sich an einen der Vermarktungspartner von uns wenden. Hier in Rhede sind das Telekom und EWE.“ erklärt Zink. „Wir werden in den kommenden Monaten zunächst Verteilnetz ausbauen. Im Anschluss werden Partner direkt auf die Anwohner zukommen und die neuen Anschlüsse vermarkten“, ergänzt Regionalmanager Florian Nierke.

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Auf einer eigenen Gebietsseite gibt es eine interaktive Karte des Ausbaugebietes sowie weitere technische Informationen zum Ausbau der Hausanschlüsse.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.