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11.05.2021

Glasfaser Nordwest installiert großen Netzknotenpunkt in Varel

Das von EWE und Telekom gegründete Joint Venture Glasfaser Nordwest hat heute in Varel einen zentralen Netzknotenpunkt installiert. Der unscheinbare Container bietet Kapazität für tausende Glasfaseranschlüsse und ist die technische Grundlage für das laufende Ausbauprojekt in Varel.

Ende April hat der Glasfaser Nordwest Geschäftsführer Christoph Meurer zusammen mit Bürgermeister Gerd-Christian Wagner den Spatenstich für ein neues Glasfasernetz gesetzt. Die Ausbauarbeiten für die knapp 4.700 FTTH-Anschlüsse starteten zunächst im Bereich der Friesenstraße. Bislang verliefe alles nach Plan, berichtet Regionalmanager Carsten Höfinghoff: „Unser Ausbaupartner EWE NETZ befindet sich voll im Zeitplan. Um den Ausbau noch schneller voranzutreiben, werden Schritt für Schritt weitere Kolonnen dazukommen.“

Damit die neuen Kunden mit den Internetanbietern ihrer Wahl verbunden werden können, wurde heute der zentrale Netzknotenpunkt in Varel aufgestellt. Die Technik befindet sich in einem Container, der in etwa die Größe einer Garage hat. Der über 40 Tonnen schwere Technikstandort wurde auf dem EWE-Gelände an der Torhegenhausstraße aufgestellt. „Dieser Container ist die wichtigste Netzkomponente in Varel“, erklärt Höfinghoff. „Hier werden die Glasfasern mit einem Lichtsignal belegt und unterirdisch bis in jede Straße unseres Ausbaugebietes geführt.“

Interessenten können sich auf der Website von Glasfaser Nordwest über das Ausbauprojekt informieren. Auf einer eigenen Gebietsseite gibt es eine interaktive Karte des Ausbaugebietes sowie weitere Informationen zum Ausbau der Hausanschlüsse.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.