Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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15.12.2021

Breitbandausbau in Bösel: Glasfaser Nordwest startet Ausbau ohne Vorvermarktung

Glasfaser Nordwest, ein Joint Venture von EWE und Telekom, beginnt Anfang des Jahres mit dem Bau eines Glasfasernetzes in Bösel. Insgesamt wird das Unternehmen rund 1.400 Haushalte und Unternehmen mit modernen FTTH-Anschlüssen (Fiber to the Home) ausstatten. Auf eine vorgelagerte Nachfragebündelung verzichtet das Unternehmen.

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Anfang kommenden Jahres soll es losgehen: Glasfaser Nordwest wird einen großen Teil von Bösel mit Glasfaser vernetzen. Die rund 1.400 Adressen innerhalb des Ausbaugebietes sollen Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde, also 1.000 Mbit/s, erhalten. „Dabei verzichten wir auf eine Vorvermarktung und starten schnellstmöglich mit dem Ausbau“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Uns ist es wichtig, zügig mit dem Ausbau zu beginnen. Nachdem wir die ersten Bauabschnitte fertiggestellt haben, können die Anwohnerinnen und Anwohner dann ihre neuen Glasfaseranschlüsse bei unseren Partnern bestellen.“ Bürgermeister Herrmann Block begrüßt den Ausbau in der Gemeinde Bösel: „Ich freue mich darüber, dass der Breitbandausbaus durch Glasfaser Nordwest so zügig angegangen wird und die Haushalte in Bösel mit schnellem Internet versorgen werden können. Die aktuelle Coronapandemie, aber auch die Anforderungen der modernen Arbeitswelt zeigen, wie notwendig es ist, unsere Haushalte und Unternehmensstandorte mit zukunftssicheren Bandbreiten zu versorgen.“

Carsten Höfinghoff, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest, betont das Besondere an der neuen Infrastruktur: „Unser Netz ist offen für alle Telekommunikationsanbieter.“ Um einen FTTH-Anschluss und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich die Anwohner in den Ausbaugebieten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. Höfinghoff ergänzt: „In Bösel sind das Telekom und EWE. Perspektivisch sollen weitere Anbieter dazukommen.“

Bevor der Ausbau startet, werden die Anlieger über den Start und Dauer der Bautätigkeiten in ihrer Straße mit einem Flyer informiert. Der Ausbau beginnt dann auf öffentlichem Grund mit dem Verteilnetz. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Die Glasfaser wird dann bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern. Somit werden die Anwohner in dem Ausbaugebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s surfen können.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.