Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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10.01.2022

Glasfaser Nordwest wird 12.500 Glasfaseranschlüsse in Lingen bauen

  • Glasfaser Nordwest beginnt im Februar 2022 in Lingen mit dem Bau eines Glasfasernetzes.
  • Die Glasfaseranschlüsse können ab März bei den Partnern EWE und Telekom bestellt werden.
  • Das Netz wird Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s ermöglichen. Ideal für Homeoffice, Homeschooling oder Streaming.

Das Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, Glasfaser Nordwest, hat ein modernes Glasfasernetz für Lingen angekündigt. Dabei handelt es sich um ein FTTH-Netz (Fiber To The Home), das besonders schnelles und stabiles Internet ermöglicht.

Das Besondere an der Technologie: Es wird gänzlich auf Kupferkabel verzichtet. Dadurch ist das neue Netz nicht nur weitestgehend störungsfrei, sondern es liefert auch über große Entfernungen hinweg eine verlässliche Internetverbindung mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s.

Positive Stimmung vor dem Baustart

Glasfaser Nordwest hat Deutsche Telekom Technik mit den Ausbauarbeiten beauftragt. Diese Baumaßnahmen sollen schon im kommenden Monat starten. Bis Ende dieses Jahres werden die Tiefbauarbeiten auf öffentlichem Grund abgeschlossen.

„Wir sind sehr glücklich, mit diesem Projekt zu starten. Wir werden Lingen großflächig mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten und die Stadt ins Gigabit-Zeitalter versetzen. Dadurch wollen wir die Digitalisierung vorantreiben“, berichtet Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Es macht uns stolz, dass wir in Lingen das bisher größte zusammenhängende Ausbaugebiet geplant haben. Mit dem Breitbandnetzausbau schaffen wir eine hochleistungsfähige digitale Infrastruktur, die echte Zukunftssicherheit garantiert.“

Fünf Schritte bis zum FTTH-Anschluss

Der Bandbreitenausbau kann in fünf Schritte eingeteilt werden. Zunächst wird Glasfaser Nordwest bis Ende Januar 2022 die Planungsphase beenden. In dieser Phase wird das Ausbauprojekt durch die Fachexperten detailliert entwickelt.

Anschließend startet der Ausbau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Von einem zentralen Technikstandort, der in Lingen in der Nähe der EmslandArena gebaut wird, werden unterirdisch Kabel zu kleineren Netzverteilern geführt. So entsteht ein komplexes Netz. Die Glasfasern werden durch alle Straßen verlegt, sodass jede Immobilie einen eigenen Anschluss bekommen kann.

Im dritten Schritt startet die Vermarktung der neuen Anschlüsse. Das Netz von Glasfaser Nordwest ist „Open Access“, es können also verschiedenen Telekommunikationsanbieter Endkundenprodukte vermarkten. In Lingen können Interessierte zunächst bei EWE oder Telekom bestellen. Perspektivisch werden weitere Anbieter hinzukommen.

Kunden, die sich für einen Breitbandanschluss entscheiden, erhalten im vierten Schritt einen Hausanschluss. Bei Einfamilienhäusern werden die Glasfasern bis in den Keller oder das Erdgeschoss geführt, bei Mehrfamilienhäusern wird das Netz sogar bis in jede Wohneinheit verlegt.

Schließlich wird das Netz in Betrieb genommen. Auch nach Abschluss des Ausbaus können Interessierte Glasfaseranschlüsse beauftragen. Weitere Informationen zum Ausbauprojekt in Lingen gibt es auf der Projektseite: https://glasfaser-nordwest.de/gebiete/lingen-stadt/.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.