Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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31.05.2022

4.900 neue Glasfaseranschlüsse für Detmold

Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, baut in Detmold ein umfassendes Glasfasernetz mit rund 4.900 FTTH-Anschlüssen aus. Nachdem das Unternehmen im Gebiet Detmold Nordost erste Bauerfolge erzielt hat, können hier bereits ab dem 01.06.2022 Glasfaserprodukte bestellt werden. Aber auch in dem Gebiet Detmold Südholzstraße geht der Verteilnetzbau nun los.

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Für die meisten Menschen ist eine schnelle Internetverbindung essenziell. Schließlich hat die Digitalisierung die Art und Weise, wie gearbeitet und gelebt wird, stark verändert. Da sich dieser Trend schnell weiterentwickeln wird, ist der Ausbau von modernen Glasfasernetzen wichtiger denn je.

Um diesem digitalen Wandel gerecht zu werden, stattet Glasfaser Nordwest Detmold in diesem Jahr mit moderner Glasfasertechnologie aus. „Hier in Detmold haben wir zwei große Ausbaugebiete. Ob Home-Office, oder Videotelefonie oder Streaming – die Anwohnerinnen und Anwohner können sich auf superschnelle FTTH-Anschlüsse und vor allem auf eine zuverlässige Internetverbindung freuen“, erklärt Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik bei Glasfaser Nordwest. „Für die Stadt Detmold bedeutet die Anbindung an das Breitbandnetz zusätzliche Zukunftssicherheit und Standortvorteile.“

Als Infrastrukturanbieter stattet Glasfaser Nordwest Detmold mit 4.900 echten FTTH-Anschlüssen („Fiber To The Home“) aus. Dabei werden die Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen und Häuser verlegt. „Auch bei hoher Auslastung funktionieren Glasfaseranschlüsse zuverlässig und stabil. Bereits heute sind bis zu 1.000 Mbit/s möglich“, so Sascha Zink.

Auch Bürgermeister Frank Hilker freut sich, dass Glasfaser Nordwest in Detmold aktiv ist: „Der Glasfaserausbau ist ein entscheidender Schritt für eine zukunftssichere Infrastruktur. Dies gilt insbesondere für die vielen Detmolder Ortsteile.“

Bau des Verteilnetzes und der Hausanschlüsse

Der Glasfaserausbau in Detmold ist in zwei Projekten aufgeteilt: Detmold Nordost und Detmold Südholzstraße. In dem Gebiet Detmold Nordost, das insgesamt 3.900 Unternehmen und Haushalte mit Glasfaser versorgen wird, konnte Glasfaser Nordwest bereits im März mit dem Bau des Verteilnetzes starten. In dem Gebiet Detmold Südholzstraße, das 1.000 FTTH-Anschlüsse umfasst, wurde die Planungsphase dagegen erst vor kurzem abgeschlossen. Das Unternehmen schließt nun an dieser Phase an und startet den Verteilnetzbau unmittelbar.

Beim Verteilnetzbau werden im ersten Schritt Tiefbauarbeiten auf öffentlichem Grund durchgeführt. Ausgehend von einem Technikstandort wird ein Verteilnetz gebaut. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten – den sogenannten Netzverteilern. Von den Netzverteilern aus werden die Glasfasern in kompakten Rohrverbünden in die nahliegenden Straßen geführt, sodass eine komplexe Infrastruktur entsteht.

Mit dem Bau des Verteilnetzes werden die Glasfaserleitungen so verlegt, dass sie vor den Grundstücken der Anwohner enden. Sobald Interessenten dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, werden die Hausanschlüsse gebaut.

Freie Anbieterwahl in Detmold

Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Produkte. Interessierte, die einen Anschluss und Tarif beauftragen möchten, können sich in Detmold die Vermarktungspartner EWE und Telekom wenden. Die Vermarktung in dem Gebiet Detmold Nordost startet bereits am 01.06.2022. Anwohnerinnen und Anwohner, die in dem Gebiet Detmold Südholzstraße leben, müssen sich noch etwas gedulden. Die Vermarktung der Glasfaseranschlüsse und -tarife startet hier erst am 01.09.2022.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.