Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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12.08.2022

Glasfaser Nordwest plant Breitbandausbau in Spenge

  • Gute Nachricht für Spenge – Glasfaser Nordwest startet noch diesen Monat mit dem Glasfaserausbau.
  • Das neue Glasfasernetz bietet garantierte Bandbreiten und hohe Ausfallsicherheit.
  • Insgesamt sollen mehr als 2.900 Haushalte und Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren.
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Samstagabend, Abendessen online bestellen, kurzer 4K-Videoanruf mit Freunden und Familie, Jalousien per App runterfahren, Licht dimmen – der Streaming-Marathon kann beginnen. Doch was ist, wenn das Internet zu schwach ist und der Film ständig unterbrochen wird? Manche Netze stoßen bereits heute an ihre Kapazitätsgrenze. Da Online-Dienste und alle modernen Anwendungen zukünftig immer mehr Bandbreite benötigen heißt die Lösung „Glasfaser“.

„Wir sind uns sicher, dass Glasfaser die Technologie der Zukunft ist“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Ich bin daher sehr glücklich, dass wir in Spenge mehr als 2.900 echte FTTH-Anschlüsse bauen werden. Mit unserem Bauvorhaben werden wir den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht nur Zukunftssicherheit geben, sondern wir geben Unternehmen einen echten Wettbewerbs- und Standortvorteil.“

Der Weg ins Gigabit-Zeitalter

Glasfaser Nordwest wird in Spenge ein FTTH-Netz bauen. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber To The Home”. Die Glasfasern werden bis in jedes Haus bzw. bis in jede Wohneinheit verlegt. Da bei dieser Bauweise gänzlich auf Kupferkabel verzichtet wird, sind Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s heute schon problemlos möglich. Neben der Geschwindigkeit gelten die FTTH-Anschlüsse als sehr stabil und nahezu störungsfrei.

Für Immobilienbesitzer resultieren weitere Chancen: Ohne großen Aufwand werden Immobilien mit einer nachhaltigen Technologie ausgestattet. Dadurch erhöht sich nicht nur die Qualität der Immobilie, sondern auch der Wert. Schließlich ist eine gute Konnektivität für Home-Office, Fernstudium oder Streaming ein wichtiges Entscheidungskriterium für Mieter und Käufer.

Die Technologie der Zukunft

Der Bandbreitenausbau in Spenge kann in fünf Schritte eingeteilt werden. Die Planungsphase, in der das Bauprojekt von Glasfaser Nordwest detailliert vorbereitet wird, ist nahezu abgeschlossen.

Noch diesen Monat startet der Ausbau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Von einem zentralen Technikstandort ausgehend, werden unterirdisch Kabel zu kleineren Netzverteilern geführt. So entsteht ein komplexes Netz. Die Glasfasern werden durch alle Straßen verlegt, sodass jede Immobilie einen eigenen Anschluss bekommt.

Auch die Vermarktung der neuen Anschlüsse läuft bereits. Das Netz von Glasfaser Nordwest ist „Open Access“ – es können also verschiedene Telekommunikationsanbieter Endkundenprodukte über das Netz vermarkten. In Spenge können Interessierte zunächst bei EWE oder Telekom bestellen.

Kunden, die sich für einen Breitbandanschluss entscheiden, erhalten im vierten Schritt einen Hausanschluss. Die Glasfasern werden in Einfamilienhäusern bis in den Keller oder in das Erdgeschoss geführt, bei Mehrfamilienhäusern wird das Netz sogar bis in jede Wohneinheit verlegt.

Im letzten Schritt wird das Netz in Betrieb genommen. Auch nach Abschluss des Glasfaserausbaus können Interessierte Glasfaseranschlüsse über die Vermarktungspartner EWE und Telekom buchen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.