Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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12.09.2022

Glasfaser Nordwest plant Breitbandausbau in Jever

  • Glasfaser Nordwest plant umfassendes Breitbandprojekt für Jever. Insgesamt werden mehr als 6.500 Glasfaseranschlüsse gebaut.
  • Das neue Glasfasernetz bietet mit garantierten Bandbreiten und hoher Ausfallsicherheit echte Zukunftssicherheit.
  • Das Unternehmen wird den Bau der Infrastruktur in den Ausbaugebieten Jever Nord und Jever Süd Anfang 2023 starten.
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Samstagabend, Abendessen online bestellen, kurzer 4K-Videoanruf mit Freunden und Familie, Jalousien per App runterfahren, Licht dimmen – der Streaming-Marathon kann beginnen. Doch was ist, wenn das Internet zu schwach ist und der Film ständig unterbrochen wird? Manche Netze stoßen bereits heute an ihre Kapazitätsgrenze. Da Online-Dienste und alle modernen Anwendungen zukünftig immer mehr Bandbreite benötigen, heißt die Lösung „Glasfaser“.

„Wir sind uns sicher, dass Glasfaser die Technologie der Zukunft ist“, erklärt Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest. „Ich bin daher sehr glücklich, dass wir mehr als 6.500 echte FTTH-Anschlüsse in Jever bauen werden. Mit unserem Bauvorhaben werden wir den Anwohnerinnen und Anwohnern nicht nur Zukunftssicherheit geben, sondern wir geben Unternehmen einen echten Wettbewerbs- und Standortvorteil.“

Auch Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers ist glücklich über den Breitbandausbau in seiner Gemeinde: „Der flächendeckende Glasfaserausbau ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Marienstadt. Dadurch wird die Attraktivität Jevers als Wohn-, Tourismus- und Wirtschaftsstandort noch einmal deutlich gesteigert.“

Internet in Lichtgeschwindigkeit

Glasfaser Nordwest, das Joint Venture von EWE und Telekom, wird in Jever ein FTTH-Netz bauen. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber To The Home”. Die Glasfasern werden bis in jedes Haus bzw. bis in jede Wohneinheit verlegt. Da bei dieser Bauweise gänzlich auf Kupferkabel verzichtet wird, sind Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s heute schon problemlos möglich. Neben der Geschwindigkeit gelten die FTTH-Anschlüsse als sehr stabil und nahezu störungsfrei.

Für Immobilienbesitzer resultieren weitere Chancen: Ohne großen Aufwand werden Immobilien mit einer nachhaltigen Technologie ausgestattet. Dadurch erhöht sich nicht nur die Qualität der Immobilie, sondern auch der Wert.  Eine gute Konnektivität für Home-Office, Fernstudium oder Streaming ist schließlich ein wichtiges Entscheidungskriterium für Mieter und Käufer.

Der Weg zum Glasfaseranschluss

Mit dem Bau des FTTH-Netzes wird Glasfaser Nordwest planmäßig Anfang 2023 starten. Bis die Anwohnerinnen und Anwohner in den Ausbaugebieten Jever Nord und Jever Süd im Internet mit Lichtgeschwindigkeit surfen können, erfolgt der Bau in zwei Schritten: dem Verteilnetzbau und dem Bau der Hausanschlüsse.

Im ersten Schritt wird das Verteilnetz auf öffentlichem Grund gebaut. Dieser Prozess ist das erste sichtbare Zeichen für die Jeveranerinnen und Jeveraner. Dabei wird eine komplexe Infrastruktur errichtet, die aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten besteht. Die Glasfasern werden zunächst nur in den Straßen verlegt und enden vor den Grundstücken der Anwohner. Die Arbeiten beschränken sich überwiegend auf den Geh- und Radwegbereich und dauern in der Regel nur wenige Tage an, bevor die Baustelle in die nächste Straße wandert.

Sobald ein Interessent einen Glasfaseranschluss sowie -tarif bei einem der Vermarktungspartnern beauftragt, wird die Immobilie in einem weiteren Arbeitsschritt an das Netz angeschlossen. Der Bau des Glasfaserhausanschlusses erfolgt dabei auf privatem Grund. In diesem Schritt werden die Glasfasern in die Leerrohre eingeblasen und die Immobilie wird an das Glasfasernetz angeschlossen.

Interessierte in Jever können ab dem 05.01.2023 einen Glasfaseranschluss und den dazu passenden Internettarif bestellen. Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter ist, vertreibt das Unternehmen keine eigenen Glasfaserprodukte. Anschlüsse und Tarife können bei den Vermarktungspartnern Telekom und EWE beauftragt werden. Perspektivisch sollen weitere Vermarktungspartner hinzukommen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.