Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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21.11.2022

Glasfaser Nordwest verdoppelt sein Ausbautempo in der Stadt Greven

  • Surfen ohne Störungen und Unterbrechungen sind nur wenige Anforderungen der modernen Gesellschaft. Hierfür wird vor allem eins benötigt: Bandbreite.
  • In Greven werden nun knapp 4.600 weitere Haushalte und Unternehmen in den Genuss eines Glasfaseranschlusses kommen.
  • Glasfaser Nordwest verdoppelt damit sein Ausbautempo.
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„Erst vor kurzem haben wir mit dem Infrastrukturausbau im Süden der Stadt begonnen. Da wir mit dem bisherigen Breitbandprojekt sehr zufrieden sind freue ich mich bekanntzugeben, dass wir uns dazu entschlossen haben, die Geschwindigkeit zu verdoppeln und ein weiteres Gebiet in der Stadt Greven zu erschließen. Damit steigt das Ausbauvolumen auf 8.000“, berichtet Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Durch diese Erweiterung werden wir die Stadt mit vielen weiteren FTTH-Anschlüssen ausstatten. Wir sind uns sicher, dass Greven mit unserem Netz für viele Jahrzehnte in Sachen digitale Infrastruktur abgesichert ist.“

Auch Grevens Bürgermeister Dietrich Aden begrüßt die Entscheidung von Glasfaser Nordwest: „Für unsere wachsende Mittelstadt Greven freue ich mich sehr, dass ein weiterer großer Bereich Grevens mit einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur ausgestattet wird. Für sehr viele Menschen wird eine komfortable Netzanbindung immer wichtiger, besonders dann, wenn sie auch von zu Hause aus arbeiten wollen. Eine schnelle und möglichst lückenlose Glasfaserversorgung ist für unser digitales Miteinander sehr wichtig!“

Das Netz der Zukunft wird erweitert

Im Vergleich zum herkömmlichen Kupferkabelnetz bietet das Breitbandnetz viele Vorteile. Da gänzlich auf die Verwendung von Kupfer verzichtet wird, gilt Glasfaser als nahezu störungsfrei und stabil. Zudem überzeugt das neue Netz auch mit seiner Leistungsstärke. Mithilfe der FTTH-Anschlüsse, die bis in die eigenen vier Wände gehen, sind bereits heute Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download möglich.

Zahlen, Daten, Fakten – der Glasfaserausbau in Greven

Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, ist bisher im Süden tätig. In diesem Teil der Stadt arbeitet das Unternehmen seit wenigen Wochen an über 3.400 Haus- und Unternehmensanschlüssen. Die Arbeiten an dem Verteilnetz laufen auf Hochtouren und es können bisher gute Baufortschritte verzeichnet werden. Das Verteilnetz auf öffentlichen Grund hat insgesamt eine Länge von 38 Kilometern. Anwohnerinnen und Anwohner können hier bereits seit dem 02.08.2022 einen Glasfaseranschluss und -tarif bei den Vermarktungspartnern osnatel und Telekom bestellen.

Der Norden Grevens folgt nun. Mit einer Länge von mehr als 45 Kilometern umfasst das Verteilnetz weitere 4.600 Haushalte und Unternehmensstandorte, denen in den kommenden Monaten ebenfalls die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses geboten werden kann. Das Projekt befindet sich aktuell noch in der Planungsphase, jedoch soll der Bau des Verteilnetz Anfang 2023 starten.

Die neu errichtete Infrastruktur von Glasfaser Nordwest ist für alle Telekommunikationsanbieter offen. Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt das Unternehmen selbst keine eigenen Endkundenprodukte. Gemäß dem „Open Access“-Prinzip können die neuen Anschlüsse und die dazu passenden Internettarife bei unterschiedlichen Vermarktungspartnern beauftragt werden. Anwohnerinnen und Anwohner in dem Gebiet Greven Nord können ab dem 01.03.2023 bei Telekom und osnatel bestellen.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.