Pressemitteilung

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Tomke Hollander

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23.11.2022

Glasfaser Nordwest verdoppelt sein Ausbautempo in der Stadt Enger

  • Surfen ohne Störungen und Unterbrechungen sind nur wenige Anforderungen der modernen Gesellschaft. Hierfür wird vor allem eins benötigt: Bandbreite.
  • In Enger werden nun mehr als 4.200 weitere Haushalte und Unternehmen in den Genuss eines Glasfaseranschlusses kommen.
  • Damit steigt das Volumen auf mehr als 7.700 Glasfaseranschlüsse.
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„Nach unserem bisherigen Ausbauerfolg in Enger haben wir uns dazu entschlossen, die Geschwindigkeit zu verdoppeln und zwei weitere Gebiete in der Stadt zu erschließen“, berichtet Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest. „Dank dieser Erweiterungen werden wir die Stadt mit vielen weiteren FTTH-Anschlüssen ausstatten. Wir sind uns sicher, dass Enger mit diesem Netz für viele Jahrzehnte in Sachen digitale Infrastruktur abgesichert sein wird.“

Zahlen, Daten, Fakten – der Glasfaserausbau in Enger

Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, ist bisher in den Gebieten Enger Süd und Westerenger tätig. In diesen beiden Teilen der Stadt arbeitet das Unternehmen bereits an über 3.500 Haus- und Unternehmensanschlüssen. Seit Sommer 2022 laufen die Arbeiten am Verteilnetz auf Hochtouren und es können bisher gute Baufortschritte verzeichnet werden. Das Verteilnetz auf öffentlichen Grund hat insgesamt eine Länge von mehr als 55 Kilometern. Auch die Vermarktung läuft auf Hochtouren, sodass Anwohnerinnen und Anwohner bereits seit einigen Monaten bei den Vermarktungspartnern Telekom und EWE bestellen können.

Enger Nord und Enger Besenkamp Belke Steinbeck folgen nun. Mit einer Länge von mehr als 65 Kilometern umfasst das Verteilnetz weitere 4.200 Haushalte und Unternehmensstandorte. Ihnen wird in den kommenden Monaten ebenfalls die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses geboten. Beide Projekte befinden sich aktuell noch in der Planungsphase.

Die Vermarktung der FTTH-Anschlüsse in den beiden neuen Gebieten beginnt jedoch demnächst. Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter ist, vertreibt das Unternehmen keine eigenen Endkundenprodukte. Anwohnerinnen und Anwohner in Enger Nord und Besenkamp Belke Steinbeck können bereits ab dem 01.02.2023 Glasfaseranschlüsse und -tarife über EWE und Telekom bestellen.

Das Netz der Zukunft wird erweitert

Im Vergleich zum herkömmlichen Kupferkabelnetz bietet das Breitbandnetz viele Vorteile. Da gänzlich auf die Verwendung von Kupfer verzichtet wird, gilt Glasfaser als nahezu störungsfrei und stabil. Zudem überzeugt das neue Netz auch mit seiner Leistungsstärke. „Wir bauen echte FTTH-Anschlüsse. FTTH steht für ‚Fiber To The Home‘ und das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die eigenen vier Wände gehen. Bereits heute sind Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download möglich“, erklärt Sascha Zink.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.