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Presse und
Medienbereich.

Hier gibt es Neuigkeiten über unseren Glasfaserausbau im Nordwesten.

19. Dezember 2022

Knapp 80.000 FTTH-Anschlüsse im Landkreis Osnabrück: Glasfaser Nordwest zieht eine Zwischenbilanz

  • Glasfaser Nordwest zieht eine Zwischenbilanz für den Landkreis Osnabrück.
  • Knapp 80.000 Haushalte und Unternehmen profitieren von dem Breitbandprojekt.
  • Der Ausbau und die Vermarktung laufen auf Hochtouren.

Der Alltag und die Lebensweise vieler Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Und auch der Datenverbrauch im Netz steigt exponentiell. Aus diesen Gründen wächst die Bedeutung für Breitbandanschlüsse immer weiter. Um dieser Entwicklung zukünftig gerecht zu werden, hat sich im Landkreis Osnabrück in Sachen Digitalisierung einiges getan. Hier arbeitet Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, bereits seit 2020 an dem Bau der zukunftsfähigen Glasfaserinfrastruktur.

„Ob im Alltag, in den Schulen oder in der Arbeitswelt – mit dem Ausbau der modernen Glasfaserinfrastruktur wollen wir die digitale Teilhabe im Nordwesten Deutschlands vorantreiben“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest. „Vor diesem Hintergrund macht mich der Blick auf den Glasfaserausbau im Landkreis Osnabrück besonders stolz. Hier entstehen derzeit knapp 80.000 Glasfaseranschlüsse, die eigenwirtschaftlich durch Glasfaser Nordwest gebaut werden. Von Alfhausen über Bramsche bis Melle, Hasbergen und Neuenkirchen – wir haben knapp 60 Ausbaugebiete in 18 Kommunen. Wir konzentrieren uns auf eine moderne FTTH-Technologie und auf ein offenes Netz. Beide Komponenten sorgen für eine digitale Zukunftssicherheit und für eine freie Anbieter- und Produktwahl.“

Der Glasfaserausbau im Landkreis Osnabrück

Glasfaser Nordwest ist aktuell in 18 Osnabrücker Kommunen aktiv. Dazu zählen unter anderem Bersenbrück, Melle, Hasbergen, Bad Laer, Bramsche, Neuenkirchen, Alfhausen, Hagen am Teutoburger Wald, Georgsmarienhütte und Wallenhorst. Über eine Gesamtlänge von mehr als 975 Kilometern entsteht eine komplexe Infrastruktur, die den Anwohnerinnen und Anwohnern aber auch den ansässigen Unternehmen einen echten Wohn- und Standortvorteil geben soll.

Den Ausbau der ersten Gebiete kündigte Glasfaser Nordwest unmittelbar nach der Gründung Anfang 2020 an. Noch im gleichen Jahr erfolgte der Baustart in den Gebieten Belm Nord und Süd sowie Georgsmarienhütte Mitte.

2021 folgten zahlreiche Gebietsankündigungen und auch der Netzausbau nahm an Geschwindigkeit zu. 20 Infrastrukturprojekte gingen mit dem Verteilnetzbau auf öffentlichem Grund in die konkrete Umsetzungsphase. Darunter waren beispielsweise Ausbaugebiete in Wallenhorst, Alfhausen, Melle und Bramsche.

Im Jahr 2022 ging der Glasfaserausbau mit großem Tempo weiter. Glasfaser Nordwest kündigte weitere 23 Breitbandprojekte an. Zu den jüngsten Ankündigungen zählt der Infrastrukturausbau in Bad Rothenfelde, Hasbergen, Neuenkirchen und Natrup Hagen Gellenbeck. Aber auch der Verteilnetzbau startete in insgesamt 20 Ausbaugebieten.

Die Bauarbeiten auf öffentlichem Grund sind in vielen Gebieten mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. In diesen Gebieten finden nun die Arbeiten für die Hausanschlüsse in den Gebäuden statt. Viele Anwohnerinnen und Anwohner konnten in den vergangenen Monaten an das Glasfasernetz angeschlossen werden, sodass sie das neue Hochgeschwindigkeitsnetz bereits in vollen Zügen nutzen können.

Open Access – echte Anbieter- und Produktfreiheit

Auch die Vermarktung der neuen Glasfaseranschlüsse läuft auf Hochtouren. Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter ist, stellt das Unternehmen keine eigenen Endkundenprodukte zur Verfügung.

Die neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Dieser Ansatz nennt sich Open Access. Die Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen in den Ausbaugebieten mehr Freiheit bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben. Interessierte im Landkreis Osnabrück können bei osnatel und Telekom Produkte mit bis zu 1.000 Mbit/s. bestellen.

„Die Vermarktung der neuen Glasfaseranschlüsse läuft sehr gut! Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Osnabrück nehmen unseren Open Access-Ansatz an und können zwischen unterschiedlichen Partnern und Tarifen wählen. Die Nachfrage ist in allen Gebieten groß und unsere FTTH-Anschlüsse werden gut angenommen“, berichtet Andreas Mayer.

In den meisten Ausbaugebieten sind Glasfaserprodukte bereits bestellbar. Interessierte aus den bereits im Ausbau befindlichen Gebieten können sich immer noch für einen Glasfaseranschluss und einen dazu passenden Internettarif entscheiden.

In den folgenden neuen Gebieten können Interessierte ab dem 05.01.2023 Glasfaserprodukte bestellen: Bad Rothenfelde, Hasbergen (Nord, Ost, West und Gaste), Neuenkirchen, Westerhausen Nord, Bramsche (Gartenstadt und Markenweg) sowie Melle Eicken Bruche. Die Vermarktung in Bersenbrück und Natrup Hagen Gellenbeck startet ab dem 01.03.2023.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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