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Presse und
Medienbereich.

Hier gibt es Neuigkeiten über unseren Glasfaserausbau im Nordwesten.

20. Februar 2023

Spatenstich für Breitbandausbau: Glasfaser Nordwest baut mehr als 46.000 Glasfaseranschlüsse in Bremen

  • Der Glasfaserausbau läuft auf Hochtouren: Glasfaser Nordwest ist in zwölf Bremer Gebieten aktiv.
  • Die ersten Bremerinnen und Bremer sind bereits an das neue Glasfasernetz angeschlossen
  • Mit einem symbolischen Spatenstich geht der Ausbau in Vegesack nun endlich los.
Spatenstich für Breitbandausbau: Glasfaser Nordwest baut mehr als 46.000 Glasfaseranschlüsse in Bremen

Der Alltag und die Lebensweise vieler Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich die Breitbandnachfrage bis 2027 aufgrund von Streaming-Angeboten und Cloud-Umgebungen verfünffachen wird. Die Bedeutung für hochleistungsstarke Breitbandanschlüsse wird also immer größer.

Für Bremen gibt es nun gute Nachrichten: Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, erweitert den Infrastrukturausbau und beginnt ab sofort mit dem Ausbau in Bremen Vegesack. Zum symbolischen Spatenstich begrüßte Glasfaser Nordwest Geschäftsführer Andreas Mayer, Staatsrat Sven Wiebe sowie Peer Beyersdorff, Geschäftsführer des Breitbandzentrums Niedersachsen-Bremen.

„Der Glasfaserausbau in Bremen läuft auf Hochtouren. Erst vor wenigen Wochen sind wir mit dem Infrastrukturausbau in Bremen Woltmershausen angefangen. Und heute feiern wir den Baustart in Bremen Vegesack Mitte“, sagt Andreas Mayer. „Wir haben mittlerweile 12 verschiedene Ausbauprojekte in Bremen, was mich besonders stolz macht. Das hohe Tempo ist besonders wichtig, um die digitale Teilhabe voranzutreiben. Für die nächsten Jahrzehnte geben wir der Verwaltung, den Unternehmen und den Anwohnerinnen und Anwohnern mit dem neuen Glasfasernetz digitale Zukunftssicherheit. Schließlich bauen wir echte FTTH-Anschlüsse, die bis in die eigenen vier Wände gehen.“

Staatsrat Sven Wiebe sieht in dem Breitbandausbau einen wichtigen Meilenstein: „Der Glasfaserausbau in Bremen-Nord geht voran, Vegesack-Mitte ist dabei nur der Anfang, aber zugleich der nächste wichtige Schritt. Wir wollen allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen im Land Bremen einen leistungsfähigen Zugang zum Internet ermöglichen. Denn das ist ein wichtiger Standortfaktor bei der Ansiedlung sowohl von Familien als auch Unternehmen. Im bundesweiten Vergleich der Gigabitverfügbarkeit liegt Bremen auf einer Spitzenposition. Wir arbeiten daran, dass das so bleibt – der erweiterte Ausbau in Vegesack ist ein sichtbares Zeichen dafür.“

Auch Peer Beyersdorff freut sich über das große Engagement von Glasfaser Nordwest: „Für Bremen-Nord und insbesondere Vegesack ist heute ein guter Tag, da der erste Meilenstein für den flächendeckenden Glasfaserinfrastrukturausbau für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar wird. Um alle Vorteile der Digitalisierung nutzen zu können, brauchen wir überall die neuen, leistungsfähigen und energieeffizienten Glasfasernetze.“

Die Bagger rollen

Mit dem Spatenstich geht der Glasfaserausbau in Bremen Vegesack Mitte in die konkrete Umsetzungsphase. Bis das neue Netz genutzt werden kann, erfolgt der Ausbau in zwei Schritten: dem Verteilnetzbau und dem Hausanschlussbau.

Der Bau des Verteilnetzes auf öffentlichen Grund ist das erste sichtbare Zeichen. Vom Hauptverteiler ausgehend wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich in dieser kurzen Zeit nur auf wenige Einschränkungen einstellen.

Nachdem das Verteilnetz errichtet wurde, startet der Hausanschlussbau. Glasfaser Nordwest plant, noch in diesem Jahr die ersten FTTH-Anschlüsse zu bauen (Fiber To The Home). Dabei werden die Glasfaserleitungen bis in die eignen vier Wände verlegt. Interessenten, die ein Glasfaserprodukt bestellt haben, werden dann an das Netz der Zukunft angeschlossen.

Glasfaser Nordwest ist ein reiner Infrastrukturanbieter. Gemäß dem Open Access-Ansatz ist das neue Netz offen für alle Telekommunikationsanbieter. Zu den Open Access-Vermarktungspartnern in Bremen zählen Telekom und swb. Perspektivisch sollen weitere Vermarktungspartner folgen.

46.000 Glasfaseranschlüsse für Bremen

Glasfaser Nordwest hat sich das Ziel gesetzt, mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmen im Nordwesten Deutschlands mit Glasfaser zu versorgen. Mit einem Volumen von mehr als 46.000 Anschlüssen und einer Größe von knapp 230 Kilometern ist der fortgeschrittene Infrastrukturausbau in Bremen ein ganz besonderes Projekt für Glasfaser Nordwest.

Noch im Gründungsjahr 2020 hat Glasfaser Nordwest mit dem Infrastrukturausbau in Schwachhausen begonnen. 2021 folgte der Ausbau in Bremen Barkhof. 2022 hat Glasfaser Nordwest das Ausbautempo angezogen. Mit den Gebieten Findorff Bürgerweide, Buntentor, Mittelshuchting, Habehausen und Arsten sind fünf weitere Gebiete in den Verteilnetzbau gegangen. Der Ausbau ist mittlerweile so weit fortgeschritten, sodass die ersten Glasfaseranschlüsse fertig gestellt werden konnten. Die ersten Anwohnerinnen und Anwohner genieße also schon Internet in Lichtgeschwindigkeit.

Mit den beiden Gebieten Bremen Woltmershausen und Vegesack Mitte nimmt der Glasfaserausbau auch im Jahr 2023 weiter Fahrt auf. Doch damit ist noch nicht genug. Glasfaser Nordwest wird in diesem Jahr weitere Gebiete ausbauen. Hierzu zählen die Projekte Ohlenhof Ost (Stadtteil Gröpelingen), Burgdamm Ost (Stadtteil Burglesum) sowie ein Projekt rund um die Robert Koch Straße (Stadtteil Obervieland).

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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