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          02. März 2023

          Startschuss für Breitbandausbau in Hasbergen: Glasfaser Nordwest baut knapp 5.000 Glasfaseranschlüsse

          • Glasfaser Nordwest baut ab sofort rund 5.000 Glasfaseranschlüsse in Hasbergen aus.
          • Gemeinsam mit Bürgermeister Adrian Schäfer feierte Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik bei Glasfaser Nordwest, den symbolischen Spatenstich auf der Baustelle.
          • Die Vermarktung läuft bereits auf Hochtouren.
          Startschuss für Breitbandausbau in Hasbergen: Glasfaser Nordwest baut knapp 5.000 Glasfaseranschlüsse

          Die rasante Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten in den vergangenen Jahren hat gezeigt, wie wichtig der Ausbau von zukunftsfähigen Breitbandanschlüssen ist. Für Hasbergen gibt es nun gute Nachrichten: Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, startet den Bau von fast 5.000 leistungsstarken FTTH-Anschlüssen. Das Breitbandprojekt ist in vier Gebiete aufgeteilt: Hasbergen Nord, Ost, West und Gaste.

          „Wir werden hier in Hasbergen einen beachtlichen Teil der Haushalte und Unternehmen an unser neues Glasfasernetz anschließen“, erklärt Sascha Zink. „Der Ausbau startet ab sofort und schon seit dem 05.01.2023 können die Anschlüsse bestellt werden. Für den Ort bedeutet die Anbindung an das Breitbandnetz nicht nur Zukunftssicherheit, sondern auch Standort- und Wettbewerbsvorteile.“

          Auch Bürgermeister Adrian Schäfer freut sich über den Start des Breitbandprojekts: „Ich bin davon überzeugt, dass schnelles Internet mittlerweile ein Teil der Daseinsvorsorge ist und deshalb priorisiert vorangetrieben werden muss. Die öffentliche Hand kann diese Mammutaufgabe jedoch allein nicht stemmen, sodass ich mich sehr freue, dass die Glasfaser Nordwest eigenwirtschaftlich und ohne Kosten für unsere Kommune in Hasbergen und Gaste tätig wird.“

          High-Speed-Internet für Hasbergen

          Glasfaser Nordwest stattet Hasbergen mit FTTH-Anschlüssen aus. FTTH steht für „Fiber To The Home“. Das bedeutet, dass die Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen und Häuser verlegt werden. Diese moderne Technologie sorgt dafür, dass Anwohnerinnen und Anwohner zukünftig High-Speed-Internet mit Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download nutzen können.

          Der entscheidende Vorteil von einem Glasfasernetz ist, dass gänzlich auf Kupferkabel verzichtet wird. Das neue Netz ist dadurch nahezu störungsfrei und liefert stabile Bandbreiten auch über große Entfernungen hinweg. Ob Streaming, Gaming oder Home-Office – alles wird mit dem neuen Netz möglich sein.

          Der Ausbau beginnt

          Mit dem Spatenstich beginnt der Ausbau des Glasfasernetzes. Bis die Anwohnerinnen und Anwohner die neue Infrastruktur nutzen können, erfolgt der Bau in zwei Schritten: dem Verteilnetzbau und dem Bau der Hausanschlüsse.

          Der Verteilnetzausbau ist das erste sichtbare Zeichen. Auf öffentlichem Grund wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Sie besteht aus vielen Hauptkabeln und Knotenpunkten. Bei den Tiefbauarbeiten wird der Hausanschluss vorbereitet, indem vor jedem Grundstück eine Glasfaserleitung gelegt wird.

          Sobald die Infrastruktur ausgebaut ist, folgt der Hausanschluss. Interessenten, die einen Glasfaseranschluss und den passenden Internettarif bestellen, werden dann an das Netz der Zukunft angeschlossen. Die Glasfaserleitung wird umgehend aktiviert, sodass der Hausanschluss direkt genutzt werden kann.

          Ein bedingungsloser Ausbau und ein offenes Netz

          Glasfaser Nordwest baut die neue Infrastruktur bedingungslos aus. Das bedeutet, dass das Unternehmen keine branchenübliche Nachfragebündelung einsetzt, aus der bestimmte Vermarktungsquoten resultieren. Alle Gebiete werden in dem bekanntgegebenen Umfang ausgebaut.

          Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt das Unternehmen daneben keine eigenen Glasfaserprodukte an den Endkunden. Dank dem Open-Access-Prinzip stellt Glasfaser Nordwest sein Netz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung. Für die Endkunden bedeutet das: freie Anbieter- und Produktwahl.

          Die Vermarktung der neuen Anschlüsse ist bereits gestartet. Anwohnerinnen und Anwohner, die sich an das neue Glasfasernetz anschließen lassen wollen, können seit dem 05.01.2023 bei osnatel und Telekom bestellen.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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