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          11. Mai 2023

          8.700 Glasfaseranschlüsse für Detmold: Glasfaser Nordwest zieht Ausbautempo weiter an

          • Surfen ohne Störungen und Unterbrechungen sind nur wenige Anforderungen der modernen Gesellschaft. Hierfür wird vor allem eins benötigt: Bandbreite.
          • In Detmold werden nun mehr als 3.800 weitere Haushalte und Unternehmen in den Genuss eines Glasfaseranschlusses kommen.
          • Damit steigt das Volumen auf mehr als 8.700 Glasfaseranschlüsse.

          Der Alltag und die Lebensweise vieler Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich die Bandbreitennachfrage bis 2027 verfünffachen wird. Hochleistungsstarke Glasfaseranschlüsse entwickeln sich also zum neuen Standard und sorgen dafür, dass die Gesellschaft für alle modernen Anwendungen in Zukunft gut gewappnet ist.

          „Nach unserem bisherigen Ausbauerfolg in Detmold haben wir uns dazu entschlossen, die Geschwindigkeit anzuziehen und ein weiteres Gebiet in der Stadt zu erschließen“, berichtet Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest. „Dank dieser Erweiterungen profitieren mehr als 3.800 weitere Detmolderinnen und Detmolder von einem offenen Glasfasernetz mit einer freien Anbieterwahl. Wir sind uns sicher, dass Detmold mit diesem Netz für viele Jahrzehnte in Sachen digitale Infrastruktur abgesichert ist.“

          Zahlen, Daten, Fakten – der Glasfaserausbau in Detmold

          Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, ist bisher in den Gebieten Detmold Nord Ost und Südholzstraße aktiv. In diesen beiden Teilen arbeitet das Unternehmen bereits an über 4.900 Haus- und Unternehmensanschlüssen. Seit Frühling 2022 laufen die Arbeiten am Verteilnetz auf Hochtouren und es können bisher gute Baufortschritte verzeichnet werden. Das Verteilnetz auf öffentlichen Grund hat insgesamt eine Länge von mehr als 37 Kilometern.

          Auch die Vermarktung läuft auf Hochtouren. Da Glasfaser Nordwest ein reiner Infrastrukturanbieter ist, vertreibt das Unternehmen keine eigenen Endkundenprodukte. Gemäß dem Open Access-Ansatz ist das Netz offen für alle Telekommunikationsanbieter. Anwohnerinnen und Anwohner können bereits seit einigen Monaten bei den Vermarktungspartnern Telekom und EWE bestellen.

          Das Ausbauprojekt Detmold Hiddesen folgen nun. Mit einer Länge von knapp 44 Kilometern umfasst das Verteilnetz weitere 3.800 Haushalte und Unternehmensstandorte. Ihnen wird in den kommenden Monaten ebenfalls die Möglichkeit eines Glasfaseranschlusses geboten. Der Verteilnetzbau läuft auf Hochtouren, sodass der Ausbau vor Ort schon sichtbar ist. Die Vermarktung startet in Hiddesen bereits in wenigen Tagen am 01.06.2023.

          Das Netz der Zukunft wird erweitert

          Im Vergleich zum herkömmlichen Kupferkabelnetz bietet das Breitbandnetz viele Vorteile. Da gänzlich auf die Verwendung von Kupfer verzichtet wird, gilt Glasfaser als nahezu störungsfrei und stabil. Zudem überzeugt das neue Netz auch mit seiner Leistungsstärke. „Wir bauen echte FTTH-Anschlüsse. FTTH steht für ‚Fiber To The Home‘ und das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die eigenen vier Wände gehen. Bereits heute sind Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download möglich“, erklärt Sascha Zink.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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