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          01. Juni 2023

          Glasfaser für Petersfehn: Glasfaser Nordwest kündigt Breitbandprojekt an

          • Glasfaser Nordwest startet noch in diesem Jahr mit dem Bau von 1.300 Glasfaseranschlüssen.
          • Home-Office, Streaming oder Gaming: Das neue FTTH-Netz bietet Bandbreiten für jeden Bedarf.
          • Die Vermarktung startet bereits am 05.09.2023.

          Der Alltag und die Lebensweise vieler Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Und auch der Datenverbrauch im Netz steigt exponentiell. Aus diesen Gründen wächst die Bedeutung für leistungsstarke Internetanschlüsse immer weiter an.

          Für Petersfehn gibt es nun gute Nachrichten: Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von EWE und Telekom, wird noch in diesem Jahr mit dem eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau beginnen. Mit der neuen Infrastruktur ist Petersfehn in Sachen Digitalisierung auf der Überholspur.

          „Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Digitalisierung im Nordwesten Deutschlands voranzutreiben“, erklärt Sascha Zink, Leiter Kommunales & Politik von Glasfaser Nordwest. „Ich bin daher sehr glücklich, dass wir ein weiteres Breitbandprojekt in der Gemeinde Bad Zwischenahn bekannt geben können. Wir werden in Petersfehn mehr als 1.300 Haushalte und Unternehmen mit zukunftssicherer Glasfaser versorgen. Mit starken Partnern an unserer Seite wird der Glasfaserausbau schon bald sichtbar werden.“

          Auch Bürgermeister Henning Dierks freut sich über die Ausbauentscheidung von Glasfaser Nordwest: „Eine leistungsfähige Internetverbindung ist für viele Menschen, ob beruflich oder privat, ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge und mittlerweile ein entscheidendes Kriterium bei der Entscheidung über Wohn- oder Betriebsort. Im Sinne einer modernen und attraktiven Kommune freuen wir uns daher über jeden Schritt hin zu einer flächendeckenden Glasfaserversorgung.“

          In zwei Schritten zum schnellen Internet

          Das Ausbauprojekt befindet sich zurzeit noch in der Planungsphase. Gemäß dem aktuellen Stand soll der Breitbandausbau noch in diesem Jahr in die konkrete Umsetzungsphase gehen. Bis die Anwohnerinnen und Anwohner in Lichtgeschwindigkeit surfen können, erfolgt der Ausbau in zwei Schritten.

          Der Glasfaserausbau startet mit dem Bau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Anschluss beauftragt, erhält die Immobilie im zweiten Schritt einen Hausanschluss und wird an das neue Netz angeschlossen.

          Die Technologie der Zukunft kommt

          Glasfaser Nordwest baut ausschließlich FTTH-Anschlüsse. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber To The Home“. Demnach werden die Glasfaserleitungen bis in jedes Einfamilienhaus und bis in jede Wohn- oder Geschäftseinheit von Mehrfamilienhäusern verlegt. Auf Kupferkabel wird gänzlich verzichtet.

          Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt das Unternehmen keine eigenen Glasfaserprodukte an den Endkunden. Dank dem Open Access-Ansatz stellt Glasfaser Nordwest sein Netz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung.

          Anwohnerinnen und Anwohner können sich bei der Wahl eines FTTH-Anschlusses und dem dazu passenden Internettarif zwischen unterschiedlichen Internetanbietern entscheiden. Vermarktungspartner in Petersfehn sind Telekom und EWE. Die Vermarktung startet am 05.09.2023.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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