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          13. Juli 2023

          Ankündigung: Glasfaser Nordwest baut Glasfaserinfrastruktur in Ritterhude aus

          • Glasfaser Nordwest kündigt umfassendes Breitbandprojekt mit mehr als 4.200 Glasfaseranschlüssen in Ritterhude an.
          • Der Glasfaserausbau erfolgt eigenwirtschaftlich und ohne Nachfragebündelung.
          • Open Access: Die Anschlüsse können ab dem 05.09.2023 bei EWE, Telekom und den Osterholzer Stadtwerken bestellt werden.

          Der Alltag und die Lebensweise vieler Menschen haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich die Breitbandnachfrage aufgrund von Streaming-Angeboten und Cloud-Umgebungen bis 2027 verfünffachen wird. Die Bedeutung für hochleistungsstarke Breitbandanschlüsse wird also immer größer.

          In Sachen Digitalisierung ist Ritterhude nun auf der Überholspur. Glasfaser Nordwest, das Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE, hat die Bauarbeiten für ein neues Glasfasernetz angekündigt. Aufgeteilt in zwei Projekten wird das Unternehmen in der Gemeinde mehr als 4.200 Haushalte und Unternehmensstandorte mit moderner Glasfaser versorgen.

          „Ein leistungsstarkes Breitbandnetz ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die digitale Teilhabe. Ich freue mich daher ausgesprochen, dass wir den Glasfaserausbau im Landkreis Osterholz fortsetzen und Ritterhude mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen versorgen werden“, erklärt Sascha Zink, Leiter Kommunales & Wohnungswirtschaften von Glasfaser Nordwest. „Das Besondere: wir bauen die Infrastruktur ohne Nachfragebündelung und öffnen sie für alle Telekommunikationsanbieter. Mit unseren drei Vermarktungspartnern in Ritterhude ermöglichen wir den Anwohnerinnen und Anwohnern schon heute eine große Freiheit bei der Anbieter- und Produktwahl.“

          Glasfaser Nordwest wird in Ritterhude ein FTTH-Netz bauen. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber To The Home”. Die Glasfasern werden bis in die eigenen vier Wände verlegt. Da bei dieser Bauweise gänzlich auf Kupferkabel verzichtet wird, sind Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s heute schon problemlos möglich. Neben der Geschwindigkeit gelten die FTTH-Anschlüsse als sehr stabil und nahezu störungsfrei.

          Schritt für Schritt – der Glasfaserausbau im Überblick

          Der Breitbandausbau in Ritterhude befindet sich derzeit in der Planungsphase. Bis die Anwohnerinnen und Anwohner die neue Infrastruktur nutzen können, erfolgt der Bau in zwei Schritten: dem Verteilnetzbau und dem Bau der Hausanschlüsse.

          Der Verteilnetzausbau ist das erste sichtbare Zeichen. Auf öffentlichem Grund wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Sie besteht aus vielen Hauptkabeln und Knotenpunkten. Bei den Tiefbauarbeiten wird der Hausanschluss vorbereitet, indem vor jedem Grundstück eine Glasfaserleitung gelegt wird.

          Sobald die Infrastruktur ausgebaut ist, folgt der Hausanschluss. Interessenten, die einen Glasfaseranschluss und den passenden Internettarif bestellen, werden dann an das Netz der Zukunft angeschlossen.

          Freie Anbieterwahl in Ritterhude

          Neben den technischen Aspekten überzeugt das Glasfasernetz von Glasfaser Nordwest aber auch mit seiner Zugänglichkeit. Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt das Unternehmen selbst keine eigenen Glasfaserprodukte an den Endkunden. Dank dem Open-Access-Prinzip stellt Glasfaser Nordwest sein Netz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung.

          Die Vermarktung läuft über die Vermarktungspartner. In Ritterhude sind das EWE, Telekom und die Osterholzer Stadtwerke. Glasfaseranschlüsse und dazu passende Internettarife können ab dem 05.09.2023 bestellt werden.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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