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          23. August 2023

          Glasfaserausbau fürs Highspeed-Internet startet in Wissingen

          Über 900 Haushalte und Unternehmen erhalten Glasfaser-Anschluss. Bürgermeister Guido Halfter freut sich über die Ausbauentscheidung. Die Vermarktung startet am 5. Dezember 2023.

          Digitaler Meilenstein für Bissendorf-Wissingen: Glasfaser Nordwest startet noch in diesem Jahr mit dem Bau leistungsstarker Breitband-Verbindungen, damit die Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet bald mit Lichtgeschwindigkeit surfen können. Die Vorbereitungen laufen im Hintergrund auf Hochtouren, um – neben Bissendorf Nord (540), Bissendorf Süd-Ost (500) und Bissendorf Süd-West (500) – weitere 900 Haushalte und Unternehmen ans Turbo-Internet anzuschließen.

          „Mit Wissingen schließen wir eine weitere Kommune im Landkreis Osnabrück ans Netz der Zukunft an und leisten unseren Beitrag zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Sascha Zink, Leiter Kommunales & Wohnungswirtschaften von Glasfaser Nordwest. „Mit diesem leistungsstarken Infrastrukturprojekt legen wir den Grundstein, damit die rasant wachsenden Datenmengen zukünftig problemlos und schnell übertragen werden.“

          Auch Bürgermeister Guido Halfter freut sich über die Ausbauentscheidung von Glasfaser Nordwest: “Schnelle Internetverbindungen gewinnen im privaten als auch im geschäftlichen Bereich immer mehr an Bedeutung und werden zukünftig gerade für den ländlichen Raum existentiell sein. Sie stellen ein echtes Qualitätsmerkmal für attraktives Wohnen und Arbeiten dar.“

          Glasfaser Nordwest hat sich das Ziel gesetzt, mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmen im Nordwesten Deutschlands eigenwirtschaftlich mit Glasfaser zu versorgen. Die Datenmengen steigen und damit der Bedarf an leistungsstarken Internet-Verbindungen. Ein Glasfaser-Anschluss gewährleistet dafür beste Qualität und Stabilität, damit das moderne Breitbandnetz in Zukunft schnell und zuverlässig funktioniert. Das Netz ermöglicht bereits heute hohe Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s.

          Schritt für Schritt zum Hausanschluss 

          Bis die Anwohnerinnen und Anwohner in Lichtgeschwindigkeit surfen können, erfolgt der Ausbau in zwei Schritten.  Wir starten mit dem Bau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Das Verteilnetz besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent einen Anschluss beauftragt, erhält die Immobilie im zweiten Schritt einen Hausanschluss und wird an das neue Netz angeschlossen. 

          Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt Glasfaser Nordwest keine eigenen Glasfaserprodukte an den Endkunden. Dank dem Open Access-Ansatz stellt Glasfaser Nordwest sein Netz dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung.  Somit ist Open-Access der Schlüssel für den beschleunigten Ausbau von Glasfasernetzen.

          High-Speed-Technologie der Zukunft

          Glasfaser Nordwest baut ausschließlich FTTH-Anschlüsse. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber To The Home“. Demnach werden die Glasfaserleitungen bis in jedes Einfamilienhaus und bis in jede Wohn- oder Geschäftseinheit von Mehrfamilienhäusern verlegt. Auf Kupferkabel wird gänzlich verzichtet.  

          Interessierte, die einen Anschluss ans Highspeed-Glasfasernetz wollen, gehen den richtigen Schritt in die digitale Zukunft. „Unsere Vermarktungspartner bieten in Wissingen während der Vorvermarktung den Bau der Hausanschlüsse kostenlos an. Weitere Informationen zu Tarifen und Leistungen von Glasfaserprodukten erhalten Interessierte bei osnatel und Telekom”, erläutert Kommunalbeauftragter Celal Tayan. Anwohnerinnen und Anwohner können sich bei der Wahl eines FTTH-Anschlusses und dem dazu passenden Internettarif zwischen unterschiedlichen Anbietern entscheiden. Die Vermarktung startet am 05. Dezember 2023. 

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte mindestens 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben EWE und Telekom wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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