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          08. April 2024

          Startschuss für Breitbandausbau in Großenmeer: Glasfaser Nordwest startet den Verteilnetzbau

          Das Netz der Zukunft kommt nach Großenmeer: Glasfaser Nordwest startet ab sofort mit Verteilnetzbau. Zukünftig sollen mehr als 400 Haushalte und Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren. Bürgermeister Sascha Stolorz: „Dieses Infrastrukturprojekt ist ein bedeutender Meilenstein in der Zukunftsentwicklung von Großenmeer“. Ab Mai 2024 können die Glasfaseranschlüsse bei den Vermarktungspartnern EWE und Telekom bestellt werden. 

          Startschuss für Breitbandausbau in Großenmeer: Glasfaser Nordwest startet den Verteilnetzbau

          v.li.: Für den symbolischen Spatenstich zum Ausbaustart in Großenmeer trafen sich Holger Pupkes, Baukoordinator von EWE-Netz, Arnold Diekmann, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, Sascha Stolorz, Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne, Dieter Kohlmann, Stellvertretender Landrat der Wesermarsch sowie Carsten Höfinghoff, Kommunalmanager von Glasfaser Nordwest. / Foto: Glasfaser Nordwest

          Der moderne Anspruch für digitales Leben und Arbeiten ist heute und in Zukunft Glasfaser. Um diesen Anforderungen auch in Großenmeer gerecht zu werden, starten Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne Sascha Stolorz, Arnold Diekmann, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, Carsten Höfinghoff, Kommunalbeauftragter von Glasfaser Nordwest sowie Holger Pupkes, Baukoordinator von EWE-Netz, mit einem gemeinsamen Spatenstich offiziell den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau im Ortsteil Großenmeer der Gemeinde Ovelgönne im Landkreis Wesermarsch. Zukünftig sollen mehr als 400 Haushalte und Unternehmensstandorte in Großenmeer mit moderner Glasfaser versorgt werden. Das Gebiet schließt unmittelbar an das Neubaugebiet an, wo der Infrastrukturanbieter bereits für 70 Haushalte und Unternehmen Glasfaseranschlüsse baut.

          Digitale Zukunftssicherheit durch modernes Glasfasernetz

          Arnold Diekmann, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest, ist überzeugt: „Unser Ziel ist, die Digitalisierung für die Menschen im Nordwesten Deutschlands voranzutreiben. Mit dem heutigen Spatenstich erfährt auch Großenmeer einen digitalen Schub, von dem alle Anwohnerinnen und Anwohner zukünftig profitieren werden. Mit unserem stabilen und sicheren Glasfasernetz bieten wir eine moderne Infrastruktur, die für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität sorgt“.

          Auch Bürgermeister Sascha Stolorz freut sich über die Ausbauentscheidung von Glasfaser Nordwest: „In vielen Bereichen des täglichen Lebens ist eine störungsfreie und schnelle Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit heutzutage mehr als eine Voraussetzung. Dieses Infrastrukturprojekt ist ein bedeutender Meilenstein in der Zukunftsentwicklung von Großenmeer. Wir freuen uns, mit der Glasfaser Nordwest einen erfahrenen Partner gefunden zu haben, der die Glasfasern professionell unter die Erde bringen wird.“

          „Durch diese Ausbauentscheidung geht Großenmeer einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Zukunft. Ich freue mich ausgesprochen, dass der Glasfaserausbau nach einer intensiven Planungsphase mit dem heutigen Spatenstich endlich losgeht und bedanke mich bei der Gemeinde für die bisherige reibungslose Zusammenarbeit“, betont Carsten Höfinghoff, Kommunalmanager von Glasfaser Nordwest.

          Mit großen Schritten ins Gigabit-Zeitalter

          Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass alte Kupferkabel langsam an ihre Grenzen kommen und dem steigenden Datenverbrauch nicht mehr gerecht werden. Die neue Glasfasertechnologie bietet Großenmeer nun entscheidende Vorteile: Leistungsstärke, Stabilität und Sicherheit. Bereits heute sind Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich. Die Geschwindigkeit kann dabei auch über große Entfernung hinweg zuverlässig, ohne Verluste gehalten werden. Daneben überzeugt Glasfaser auch durch seine hohe Ausfallsicherheit. Glasfaser bietet privaten Haushalten dadurch einen klaren Standortvorteil und Unternehmen einen direkten Wettbewerbsvorteil. Aber auch Immobilienbesitzer profitieren von der neuen Infrastruktur. Schließlich steigern Glasfaseranschlüsse den Immobilienwert enorm.

          Der Weg zum Glasfaseranschluss in drei Schritten

          Bis die Anwohnerinnen und Anwohner von Großenmeer die neue Infrastruktur nutzen können, erfolgt der Glasfaserausbau in drei Schritten: dem Verteilnetzbau, dem Bau der Hausanschlüsse und die Montagearbeiten innerhalb der Immobilie.

          Der Verteilnetzausbau ist das erste sichtbare Zeichen. Auf öffentlichem Grund wird eine komplexe, unterirdische Infrastruktur geschaffen. Sie besteht aus vielen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten und endet an den Grundstücken der Anwohnerinnen und Anwohner. Im Anschluss an den Verteilnetzbau werden im nächsten Schritt die Tiefbauarbeiten der Hausschlüsse auf dem privaten Grund durchgeführt. 

          Sobald ein Interessent bei einem unserer Vermarktungspartner einen Glasfaseranschluss und den passenden Produkttarif beauftragt, beginnt der Hausanschlussbau an den Grundstücksgrenzen nahe der bereits vorhandenen Glasfaserabzweigung des Verteilnetzbaus. Von hier wird das Glasfaserröhrchen bis in das Haus eingeführt. Bei Mehrfamilienhäusern werden die Glasfasern sogar bis in die Wohnungen gelegt.

          Bei den anschließenden Montagearbeiten im Haus werden die Glasfasern in die Leerrohre eingeblasen und die Glasfaserdose innerhalb der Immobilie installiert. Ab dem Zeitpunkt kann der Router des Telekommunikationsanbieters angeschlossen und der Anschluss durch den Vermarktungspartner geschaltet werden.

          Mehr Anbietervielfalt dank offenem Glasfasernetz

          Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt Glasfaser Nordwest keine eigenen Glasfaserprodukte an den Endkunden, sondern stellt sein Netz gemäß dem Open Access-Ansatz allen interessierten Telekommunikationsanbietern diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen zur Verfügung. Dadurch haben Telekommunikationsanbieter und Endkunden entscheidende Vorteile: Auf der einen Seite haben Telekommunikationsanbieter die Möglichkeit, ihr Kundenangebot auch auf Gebiete zu erweitern, in denen sie nicht selbst ausgebaut haben. Auf der anderen Seite können sich Endkunden in ihrer Entscheidung an den eigenen Bedürfnissen orientieren und zwischen unterschiedlichen Anbietern und Tarifen wählen.

          Um einen Glasfaseranschluss und den passenden Produkttarif zu beauftragen, können sich interessierte Anwohnerinnen und Anwohner in den Ausbaugebieten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden. „In Großenmeer können sich die Anwohnerinnen und Anwohner zwischen EWE und Telekom entscheiden. Beide Partner werden zeitgleich ab Mai 2024 mit der Vermarktung der Anschlüsse starten. Als ein weiterer flächendeckender Anbieter wird auch die 1&1 schon bald mit der Vermarktung auf dem Netz der Glasfaser Nordwest starten.“, gibt Carsten Höfinghoff, Kommunalmanager von Glasfaser Nordwest, bekannt.

          Über Glasfaser Nordwest

          Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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