Glasfasernetz in Bramsche wächst weiter – Baustart in Sögeln und Epe-Knäppen
- Baustart durch Glasfaser Nordwest in Bramsche Sögeln und Epe-Knäppen mit geplanter Fertigstellung der Tiefbauarbeiten im öffentlichen Raum bis Ende 2026.
- Ausbau schafft perspektivisch Anschluss für rund 400 Haushalte und Unternehmensstandorte in Bramsche und ist Teil eines Gesamtprojekts mit rund 12.000 potenziellen Anschlüssen.
- In Bramsche Epe-Knäppen können ab kommender Woche Glasfaseranschlüsse über die sechs Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest bestellt werden, in Bramsche Sögeln folgt die Vermarktung zu einem späteren Zeitpunkt.

In der Stadt Bramsche wird das Glasfasernetz weiter ausgebaut: In den Ausbaugebieten Bramsche Sögeln und Bramsche Epe-Knäppen werden die Bauarbeiten durch Glasfaser Nordwest in der kommenden Woche beginnen. Durch den Ausbau erhalten insgesamt rund 400 weitere Haushalte und Unternehmensstandorte perspektivisch Zugang zu einer modernen und leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur. Die Fertigstellung der Arbeiten im öffentlichen Raum ist bis Ende 2026 vorgesehen. Damit rückt die Versorgung mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen auch in diesen Bereichen einen entscheidenden Schritt näher.
Die beiden Gebiete sind Teil des großflächigen Glasfaserausbaus von Glasfaser Nordwest in Bramsche. Seit 2021 investiert das Unternehmen kontinuierlich in den Ausbau der digitalen Infrastruktur vor Ort. Insgesamt umfasst das Projekt mittlerweile 15 Ausbaugebiete mit einem Potenzial von rund 12.000 Haushalten und Unternehmensstandorten im gesamten Stadtgebiet. Bereits 12 Ausbaugebiete sind erfolgreich fertiggestellt und in Betrieb genommen, ein weiteres befindet sich derzeit im Hausanschlussbau.
„Ich freue mich, dass der Glasfaserausbau in der Stadt Bramsche mit den Gebieten Bramsche Sögeln und Bramsche Epe-Knäppen nun auch in die Nachverdichtung geht. Damit wird der bestehende Ausbau gezielt ergänzt und weitere auch kleinere Bereiche im Stadtgebiet werden Schritt für Schritt an das leistungsfähige Glasfasernetz angebunden, um die digitale Infrastruktur in Bramsche weiter zu stärken“, erklärt Celal Tayan, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest. „Besonders positiv ist dabei die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Bramsche, die maßgeblich zu einer effizienten und erfolgreichen Umsetzung unserer Ausbauprojekte beiträgt“, ergänzt Tayan.
Auch Klaus Sandhaus, Wirtschaftsförderer der Stadt Bramsche, unterstreicht die Bedeutung des Glasfaserausbaus für die digitale Zukunft der Stadt: „Der Glasfaserausbau in Bramsche ist mehr als eine reine Infrastrukturmaßnahme – er schafft die Grundlage dafür, dass sich die Stadt als moderner und wettbewerbsfähiger Standort weiterentwickeln kann. Gerade für Unternehmen, aber auch für die Menschen vor Ort, bedeutet das einen spürbaren Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit im digitalen Alltag. Dass der Ausbau nun auch in weiteren kleineren Gebieten konsequent voranschreitet, ist ein wichtiges Signal für die gesamte Stadtentwicklung“.
Start der Vermarktung und freie Anbieterwahl in Bramsche
Parallel zum Baustart startet in Bramsche Epe-Knäppen bereits in der kommenden Woche die Vermarktung der Glasfaseranschlüsse. Im Rahmen der Ausbauphase ist der Hausanschluss für Immobilien kostenfrei möglich. Für das Ausbaugebiet Bramsche Sögeln erfolgt der Vermarktungsstart zu einem späteren Zeitpunkt. Der genaue Zeitraum wird rechtzeitig kommuniziert.
Damit erhalten Privatkundinnen und Privatkunden sowie Unternehmen in der Stadt Bramsche Zugang zu einer breiten Anbietervielfalt im offenen Netz von Glasfaser Nordwest. Aktuell stehen sechs Telekommunikationsanbieter zur Auswahl – darunter Telekom, EWE, 1&1, Plusnet, SIT Telekom sowie MK Netzdienste. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert: Bereits in Kürze kommt JustBolt hinzu. Ab Herbst 2026 wird zudem auch Vodafone Glasfaserprodukte über das Netz der Glasfaser Nordwest anbieten.
Über Glasfaser Nordwest
Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben Telekom und EWE wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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