Glasfaser Nordwest und GVG Glasfaser vereinbaren Open-Access-Kooperation für niedersächsische Gemeinde Stuhr
- GVG Glasfaser erhält Zugang zum FTTH-Netz der Glasfaser Nordwest in den Ortsteilen Brinkum, Moordeich und Varrel
- Kieler Glasfaserspezialist wird Kundinnen und Kunden der Marke nordischnet so mit ihren Glasfaserprodukten versorgen
- Mehr Anbietervielfalt für über 11.000 Haushalte und Unternehmen

Thorsten Fellmann, CEO der GVG-Unternehmensgruppe, und Andreas Mayer, Co-CEO der Glasfaser Nordwest, bei der Vertragsunterzeichnung am Rathaus Stuhr. / Foto: GVG Glasfaser
Stuhr/Oldenburg/Kiel. Die Glasfasernetzbetreiber Glasfaser Nordwest und GVG Glasfaser haben eine Open-Access-Vereinbarung zugunsten der Gigabitversorgung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen getroffen. Diese erstreckt sich auf die Ortsteile Brinkum, Moordeich und Varrel der Gemeinde Stuhr (Landkreis Diepholz, Niedersachsen).
Kern der Zusammenarbeit: Glasfaser Nordwest, das Joint Venture von EWE und Deutscher Telekom, kooperiert in Stuhr-Brinkum, -Moordeich und -Varrel mit der Unternehmensgruppe GVG Glasfaser, die hier ebenfalls eigenwirtschaftlich reine Glasfaser (fibre to the home – FTTH) verlegen wollte. Stattdessen nutzt die GVG zur Versorgung der Kunden ihrer Marke nordischnet das neu errichtete FTTH-Netz von Glasfaser Nordwest. Für die Nutzung des Netzes haben sich beide Anbieter auf faire, diskriminierungsfreie Konditionen geeinigt. Die Vereinbarung deckt ein Ausbaugebiet von gut 11.000 Adressen mit Privathaushalten und Gewerbebetrieben ab.
Mit der für Stuhr nun geschlossenen Open-Access-Kooperation steht auf dem derzeit entstehenden Glasfasernetz der Glasfaser Nordwest in Kürze eine noch größere Zahl unterschiedlicher Diensteanbieter zur Verfügung – ganz ohne zusätzliche Bauarbeiten. Das schafft mehr Wahlfreiheit, einen unkomplizierten Zugang zu leistungsfähiger digitaler Infrastruktur und damit einen spürbaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen vor Ort.
„Unser Glasfaserausbau in Stuhr ist bereits weit fortgeschritten. Umso mehr freuen wir uns, mit der GVG Glasfaser einen Partner gewonnen zu haben, der unseren Ansatz eines offenen Netzzugangs teilt und damit zusätzliche Möglichkeiten für die Menschen in Stuhr schafft. Solche Partnerschaften sind ein wichtiger Bestandteil unseres Open-Access-Modells. Dass die Menschen in Stuhr nun von dieser Zusammenarbeit profitieren, freut mich besonders – gerade, weil ich selbst aus der Region komme. Ich bedanke mich bei der GVG Glasfaser für das Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, betont Andreas Mayer, Geschäftsführer der Glasfaser Nordwest.
„Der Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser ist ein Miteinander und kein Gegeneinander. Das Motto lautet ‚Vielfalt statt Einfalt‘“, unterstreicht Thorsten Fellmann, CEO der GVG-Unternehmensgruppe. „Durch die Open-Access-Vereinbarung mit Glasfaser Nordwest verhindern wir nicht nur die sinnlose Doppelverlegung hochmoderner Glasfaser in Stuhr, sondern ermöglichen insbesondere den schnelleren Anschluss von Menschen und Unternehmen an zukunftssichere Glasfaser, da wir so unseren Glasfaserausbau in anderen Projektgebieten weiter hochfahren können.“
Über Glasfaser Nordwest
Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Neben Telekom und EWE wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.
Über die Unternehmensgruppe GVG Glasfaser
Die GVG Glasfaser GmbH plant, baut und betreibt Glasfasernetze und versorgt Privathaushalte sowie Geschäftskunden mit reinen Glasfaseranschlüssen (FTTH). Anspruch des 2014 in Kiel gegründeten Unternehmens ist es, Kommunen im gesamten Bundesgebiet an die beste digitale Infrastruktur – reine Glasfaser – anzuschließen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Verbesserung der Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Die GVG Glasfaser agiert dabei einerseits als Partner von Kommunen und Zweckverbänden, andererseits auch sehr erfolgreich als FTTH-Spezialist im eigenwirtschaftlichen Ausbau. Mit ihrer regionalen Marke nordischnet und ihrer bundesweiten Marke teranet versorgt die GVG Privat- und Geschäftskundinnen und -kunden zuverlässig mit hochleistungsfähigem Internet, Telefonie sowie Fernsehen mit Bandbreiten von aktuell bis zu 1 GBit/s symmetrisch. Mittlerweile ist die GVG in über 260 Kommunen aktiv und bietet mehr als 180.000 Haushalten und Unternehmen einen ultraschnellen Glasfaseranschluss. Damit ist sie einer der führenden deutschen Telekommunikationsanbieter in puncto echte Glasfaseranschlüsse.

Presseanfragen
Bei Presseanfragen melden
Sie sich gerne über presse@glasfaser-nordwest.de
