WGO und HVO setzen auf Glasfaser Nordwest: Vollausbau für rund 5.000 Haushalte und Unternehmensstandorte
- Glasfaser Nordwest, die Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück eG und der Heimstättenverein Osnabrück eG haben eine Kooperation für den Glasfaserausbau ihrer Wohnungsbestände in Osnabrück vereinbart.
- Insgesamt umfasst die Zusammenarbeit über 600 Adressen mit rund 5.000 Haushalten und Unternehmensstandorten.
- Geplant ist ein Vollausbau bis in die Wohnung für den gesamten Bestand im zukunftssicheren 4-Faser-Modell.

Gemeinsam für die digitale Zukunft der Osnabrücker Wohnungswirtschaft: Jürgen Silies (Vorstand des HVO), Frederik Erbach (Senior Key Account Manager bei Glasfaser Nordwest), Ingo Kowert und Björn Siehlmann (beide Vorstand der WGO) besiegeln die Zusammenarbeit.
Osnabrück/Oldenburg. Glasfaser Nordwest und die Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück eG (WGO) sowie der Heimstättenverein Osnabrück eG (HVO) bündeln ihre Kräfte für den weiteren Glasfaserausbau in Osnabrück. Im Rahmen der Kooperation sollen die Wohnungsbestände beider Genossenschaften vollständig mit Glasfaser erschlossen werden. Damit wird die Glasfaserinfrastruktur in Osnabrück gezielt für weitere Haushalte nutzbar gemacht und ein wichtiger Beitrag zur digitalen Zukunft der Osnabrücker Wohnungswirtschaft geleistet.
Die Kooperation umfasst bei der WGO 333 Adressen mit fast 2.700 Haushalten und Unternehmensstandorten, beim HVO sind 299 Adressen mit fast 2.000 Haushalten und Unternehmensstandorten Teil der Vereinbarung. Die Liegenschaften verteilen sich auf 23 der insgesamt 28 Ausbaugebiete von Glasfaser Nordwest, dabei liegen die regionalen Schwerpunkte unter anderem in Osnabrück Schölerberg, Nahne Schölerberg, Schinkel und Wüste Ost. Damit fügt sich die Kooperation in die umfangreichen gemeinsamen Ausbauaktivitäten von Glasfaser Nordwest und SWO Netz in der Region ein: In den 28 Gebieten in der Stadt Osnabrück sollen insgesamt rund 100.000 Haushalte und Unternehmensstandorte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. SWO Netz verantwortet dabei die passive Netzinfrastruktur, Glasfaser Nordwest die aktive Technik und die Vermarktung über seine Vertriebspartner.
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen von WGO und HVO und darüber, gemeinsam mit starken Partnern aus der sozialorientierten Wohnungswirtschaft den Glasfaserausbau in Osnabrück weiter voranzubringen. Die Kooperation zeigt, wie wichtig verlässliche Partnerschaften sind, damit moderne digitale Infrastruktur dort ankommt, wo sie im Alltag gebraucht wird – direkt in den Wohnquartieren“, so Frederik Erbach, Senior Key Account Manager bei Glasfaser Nordwest.
Pilotausbau legt Basis für Vollausbau der Bestände
Beim HVO wurden im Rahmen eines Pilotausbaus bereits erste Liegenschaften erfolgreich mit Glasfaser erschlossen. Die positiven Erfahrungen aus diesem Projekt fließen nun in die weitere Umsetzung ein. Bei der WGO ist vorgesehen, zunächst mit ausgewählten Liegenschaften zu starten und darauf aufbauend den Standard für den Ausbau des Gesamtbestands festzulegen.
„Für unsere Mitglieder sowie Mieterinnen und Mieter ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ein wichtiger Bestandteil moderner Wohnqualität. Mit der Kooperation schaffen wir die Voraussetzung, unsere Bestände langfristig zukunftssicher aufzustellen und den Menschen in ihren Wohnungen Zugang zu zuverlässigen Glasfaseranschlüssen zu ermöglichen. Durch den offenen Netzzugang profitieren sie zugleich von einer breiten Anbieterauswahl“, betont Björn Siehlmann, Vorstand der WGO.
„Der erfolgreiche Pilotausbau hat gezeigt, dass Glasfaser Nordwest ein verlässlicher Partner für die Umsetzung im Bestand ist. Für uns sind klare Abläufe, gute Abstimmung und eine Lösung entscheidend, die sowohl die Anforderungen der Wohnungswirtschaft als auch die Interessen unserer Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt. Umso mehr freut es uns, dass der Ausbau gemeinsam mit einem lokalen Ausbaupartner umgesetzt wird“, erklärt Jürgen Silies, Vorstand des HVO.
Ausbau im 4-Faser-Modell mit lokalem Partner
Der Ausbau erfolgt im 4-Faser-Modell. Diese Bauweise schafft zusätzliche Reserven für künftige digitale Anwendungen und erhöht die Zukunftssicherheit der Gebäude. Gleichzeitig setzt Glasfaser Nordwest konsequent auf Open Access: Das Netz des Infrastrukturanbieters steht allen Telekommunikationsanbietern diskriminierungsfrei zu gleichen Konditionen zur Verfügung. In Osnabrück können die Bewohnerinnen und Bewohner Angebote von osnatel, 1&1, Telekom, den Stadtwerken Osnabrück, SIT Telecom, Plusnet, MK Netzdienste und JustBolt nutzen. Schon bald wird auch Vodafone eigene Glasfaserprodukte über das Netz von Glasfaser Nordwest anbieten. So schafft das offene Netz echte Anbietervielfalt und ermöglicht eine größere Auswahl bei Produkten und Tarifen.
Ein weiterer Baustein der Kooperation ist die Umsetzung mit einem lokalen Ausbaupartner. Mit Informaxx aus Osnabrück setzen die Beteiligten auf regionale Erfahrung, kurze Wege in der Abstimmung und verlässliche Prozesse bei der Umsetzung in bewohnten Beständen.
Über Glasfaser Nordwest
Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Neben Telekom und EWE wird das Netz bereits heute von weiteren Telekommunikationsanbietern genutzt – perspektivisch sollen weitere Kooperationen folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheit bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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